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Amtsantritt in Krisenzeiten

Neuer Orchesterchef am Staatstheater Karlsruhe: „Ich bin Dirigent, nicht Dirigist“

Gewissermaßen in doppelter Krisenzeit tritt Georg Fritzsch sein Amt als Generalmusikdirektor in Karlsruhe an: Corona erschwert die Orchesterarbeit und die Führungsdebatte am Haus schwelt weiter.

Neu am Staatstheater Karlsruhe: Georg Fritzsch dirigiert als Generalmusikdirektor an diesem Wochenende sein erstes Sinfoniekonzert. Foto: Felix Grünschloß

Schwieriger können Startbedingungen kaum sein: Georg Fritzsch ist als neuer Generalmusikdirektor ans Badische Staatstheater Karlsruhe gekommen. Doch statt sich seinem Publikum mit großer Oper und opulenten Konzerten vorstellen zu können, muss er sich mit Corona-Einschränkungen arrangieren, die etwa die Badische Staatskapelle pro Auftritt auf ein Drittel ihrer möglichen Größe reduzieren.

Hinzu kommt die Führungskrise am Haus, die seit einigen Monaten schwelt und durch die Theaterferien nur unterbrochen wurde. Doch bei einer höchst unterhaltsam geleiteten öffentlichen Probe beim Theatertag zeigte der gebürtige Meißener, der aus Kiel nach Karlsruhe gewechselt ist, dass er seine Begeisterung für Musik von all dem nicht ausbremsen lässt.

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