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Smart City Index

Nicht unter Top 10: Karlsruhe fällt bei der Digitalisierung zurück

Drei Jahre in Folge zählte Karlsruhe zu den fünf smartesten deutschen Städten. 2022 hat sich das geändert. Im neuen Ranking fällt Karlsruhe deutlich zurück. Woran liegt das?

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Karlsruhe gehört nicht mehr zu den zehn smartesten Städten Deutschlands. Foto: Jörg Donecker

Karlsruhe gehört nicht mehr zu den zehn smartesten Städten Deutschlands. Das geht aus einer Analyse des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, kurz Bitkom, hervor.

Der Verband veröffentlicht seit 2019 jährlich den sogenannten Smart City Index. Seitdem war Karlsruhe immer in den Top fünf, zuletzt auf Rang drei.

Auf welchem Platz die Stadt 2022 landet und wie sie in den verschiedenen Kategorien abschneidet, gibt Bitkom am 20. September bekannt.

Schon vorab hat der Verband die Namen der zehn Großstädte veröffentlicht, die vorne liegen. Karlsruhe ist nicht dabei, und auch Freiburg fällt im Ranking zurück.

Andere Städte wie Aachen, Düsseldorf oder Nürnberg sind laut den Auswertungen bei der Digitalisierung zuletzt besser vorangekommen und an den badischen Metropolen vorbeigezogen.

Branchenverband wertet mehr als 130 Parameter aus

Für den Smart City Index wertet Bitkom nach eigenen Angaben mehr als 130 Parameter aus – von Online-Services für Bürger über intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit.

Punkte gibt es in fünf Kategorien. In den vergangenen Jahren hatte Karlsruhe laut Analyse vor allem in den Bereichen Energie/Umwelt und Gesellschaft deutliche Fortschritte gemacht.

In der Kategorie Verwaltung landete Karlsruhe 2020 bundesweit auf Platz eins der 81 untersuchten Städte, 2021 auf Rang elf. Kontinuierlich schlechter wurde hingegen die Bewertung im Bereich Mobilität.

Einen Sprung nach vorn machte Karlsruhe im Vorjahr bei der IT-Infrastruktur. Die Stadt rutschte von Platz 15 auf sechs. Der Branchenverband spricht im Vorfeld der Verkündung von „sich verringernden Abständen“ zwischen den Städten und einer großen Dynamik.

Man wolle mit der Untersuchung eine Vergleichsgrundlage für die digitalen Aktivitäten geben, Erfolgsbeispiele aufzeigen und die Städte bei ihren Bemühungen unterstützen.

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