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Riesiges Wohnungsbauprojekt wird umgesetzt

Karlsruher C-Areal soll in einem halben Jahr für die „Zukunft Nord“ geräumt werden

Von der Verzögerung eines Wohnungsbauprojekts im Karlsruher C-Areal profitierten lange kleine Betriebe, die sich in der provisorischen Nische entwickelt haben. Nun droht ihnen das Aus. Doch ausgerechnet ihr Verdränger könnte zum Helfer in der Not werden.

Ungewisse Zukunft: Carolin Groh muss ihre Tofu-Manufaktur auf dem C-Areal räumen und weiß noch nicht wohin. Foto: Jörg Donecker

Die Tofu-Köchin und der Autoschlosser können doch noch ein halbes Jahr bleiben. Aber Carolin Groh und Hassan Joumaa wissen von der Vergänglichkeit ihrer Arbeitsplätze in der Nordstadt, seit sie ihre Werkstätten in den Hüttenlandschaften des einstigen Versorgungszentrums der US-Army bezogen haben. „Das war immer klar. Die Frist wurde auch schon mehrfach verlängert“, bekennt die Betreiberin der Tofurei.

So leben sie seit Jahren mit dem Provisorium. Doch die Klein-Unternehmer fürchten, dass der Tag kommt – und sie haben keine neue Bleibe für ihre Betriebe in Karlsruhe und verlieren damit ihre Existenzgrundlage. Vor einem Vierteljahrhundert zogen die Amerikaner ab. Nun naht wegen der Wohnbebauung das Ende dieses bunten Mischgebiets, das die Karlsruher als Adresse vieler kleiner Betriebe schätzen.

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