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Zeugen-Aussagen

Mordprozess in Karlsruhe: Woher stammte das Messer?

Dass er am 7. Juli 2020 einen 24 Jahre alten Italiener in der Karlsruher Nordstadt getötet hat, hat ein 19 Jahre alter Georgier vor dem Karlsruher Landgericht längst eingeräumt. Zum Tatablauf gibt es aber offene Fragen.

Tatort: In dieser Gasse neben einem ehemaligen Supermarkt in der Nordstadt kam im Juli 2020 ein 24-Jähriger gewaltsam zu Tode. Foto: Jörg Donecker

War die Bluttat in der Karlsruher Nordstadt im vergangenen Juli geplant oder war sie Ergebnis eines eskalierten Streits? Das ist eine der zentralen Fragen, die das Karlsruher Landgericht nach dem Geständnis des 19-jährigen Angeklagten zu klären versucht.

Offen ist auch, ob das Opfer das bei der Tat genutzte Messer selbst mitgebracht hatte. Drei Zeugen sind zum vierten Verhandlungstag am Montag geladen. Doch die widersprechen sich teilweise, offenbaren gewaltige Erinnerungslücken oder verweigern die Auskunft.

Eine Schlüsselrolle nimmt in dem Prozess ein Freund der beiden Angeklagten aus dem Drogenmilieu ein. Er hatte den 19-Jährigen und sein späteres Opfer zusammengebracht. „Ich habe ein schlechtes Gewissen“, sagt der 32-Jährige.

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