Skip to main content

„Ich habe das noch nie erlebt“

Mordprozess in Karlsruhe: Fehlende Blutspuren am Messer werfen Fragen auf

Der Prozess gegen zwei 19 und 22 Jahre alte Männer am Karlsruher Landgericht nähert sich dem Ende. Am fünften Verhandlungstag bleiben nach der Aussage einer Sachverständigen Fragen zum mutmaßlichen Tatmesser offen.

Tatort Nordstadt: Am 8. Juli 2020 suchte die Polizei auch mit Hunden die Gegend ab, in der in der Nacht zuvor ein 24 Jahre alter Mann getötet wurde. Foto: Jörg Donecker

Am fünften Verhandlungstag im Prozess wegen der am 7. Juli 2020 in der Karlsruher Nordstadt begangenen Bluttat sorgt vor dem Landgericht die Aussage einer Sachverständigen für Aufsehen. Nach ihren Ausführungen gibt es zumindest leise Zweifel, ob das nahe dem Tatort gefundene Messer tatsächlich die Tatwaffe war. Die geladenen Zeugen tragen hingegen wenig zur Aufklärung bei.

„Ich habe das noch nie erlebt“, antwortet die Sachverständige auf Nachfrage des Ersten Staatsanwalts Andreas Witulski. Zuvor hatte sie ausführlich von ihrer Analyse der gefundenen DNA-Spuren berichtet. Besonders im Fokus steht das mutmaßliche Tatmesser. Die Expertin hatte die Waffe auseinandergenommen und konnte an den Innenseiten Hautabrieb sicherstellen, der dem 24 Jahre alten Opfer zugeordnet werden kann.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang