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Staatsanwaltschaft hat Aktionen im Blick

Wie Corona-Leugner in Karlsruhe umstrittene Thesen per Flugblatt verbreiten

Nicht nur im Internet werden regelmäßig fragwürdige Thesen zum Thema Corona verbreitet. Auch über Flugblätter machen Corona-Leugner mobil. Die Frage dabei: Wann wird aus einer Meinungsäußerung eine Straftat?

Umstrittenes Flugblatt: „Wenn man zu viel testet, bekommt man zu viele Fehler“, so die Behauptung. Das Gesundheitsamt widerspricht. Foto: Christina Zäpfel

In einigen Briefkästen in der Karlsruher Nordstadt finden sich in diesen Tagen neben Wahlwerbung und Supermarktprospekten auch Flugblätter vom „Bund gegen Anpassung“.

Und wer sich die Zeit nimmt und das doppelseitig bedruckte, vierseitige Papier liest, bekommt dort einen Abriss von zahlreichen bekannten Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie.

Die Verunglimpfung des Wissenschaftlers Christian Drosten als „von Steuergelder bezahltem Hofvirologen“ wird in dem Schreiben ebenso bemüht wie der Vergleich der derzeitigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 als Grundlage für die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

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