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Sechs Bewerber gehen ins Rennen

OB-Wahl in Karlsruhe: Wer steht ganz oben auf dem Wahlzettel?

Per Los ist die erste Entscheidung in der Karlsruher OB-Wahl gefallen – nämlich die, wer auf dem Stimmzettel oben steht.

Glücksfee im Großen Sitzungssaal: Bürgermeister Albert Käuflein zog Lose, um die Rangfolge der ersten fünf Bewerber auf dem Stimmzettel zu bestimmen. Foto: Jörg Donecker

Sechs Bewerber sind bei der Karlsruher OB-Wahl zugelassen. Nach Prüfung durch den Wahlausschuss sind dies Amtsinhaber Frank Mentrup (SPD und Grüne), Sven Weigt (CDU und FDP), Petra Lorenz (Freie Wähler und Für Karlsruhe), Paul Schmidt (AfD), Vanessa Schulz (Die Partei) sowie der parteilose Bewerber Marc Nehlig.

Außer Nehlig gaben alle Kandidaten ihre Bewerbung bereits am ersten möglichen Wochenende Ende September ab. Das gilt als gleichzeitig.

Entsprechend wurde bei der Sitzung des Wahlausschusses am Dienstagmittag gelost: Bürgermeister Albert Käuflein fischte gelbe Überraschungs-Ei-Kugeln aus einem Glas, in denen die Namen standen. Als erste gezogen wurde Petra Lorenz. Sie steht damit ganz oben auf dem Stimmzettel. Hinter ihr folgen Mentrup, Weigt, Schmidt und Schulz und auf Platz sechs dann Nehlig.

Ebenfalls am ersten möglichen Wochenende gab Souheila Kreidie ihre Bewerbung im Rathaus ab. Sie zog sie allerdings später wieder zurück. Auch Verena Stuckmann reichte Unterlagen ein, um dann doch wieder abzuwinken.

Drei weiterer Bewerber konnten nicht die nötigen 250 Unterstützer-Unterschriften beibringen und blieben zum Teil auch eine ebenfalls nötige eidesstattliche Erklärung schuldig. Insofern ließ der Wahlausschuss Bernd Winterhalter, Uwe Matyschik und Günther Matt nicht zu.

Käuflein erklärte als Wahlleiter zudem das Vorgehen für den Fall, dass in einem Bezirk nur sehr wenige Karlsruher zur Urne schreiten: Sollten dort weniger als 50 Stimmen abgegeben werden, werde die verschlossene Urne zu einem vorher festgelegten anderen Bezirk gebracht und dort ausgezählt.

Stadt rät zur Briefwahl

„Es geht darum, das Wahlgeheimnis nicht zu gefährden“, so der Bürgermeister. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass der ohnehin seit Jahren bestehende Trend hin zur Briefwahl durch Corona weiter befeuert wird. Auch das Wahlamt rät zu dieser Art der Stimmabgabe.

Aktuell verschickt die Stadt Wahlbenachrichtungen. Wer mit dem Smartphone den QR-Code auf der Rückseite abscannt, wird zum Online-Wahlscheinantrag weitergeleitet. Daneben gibt es die Möglichkeit, diesen Online-Wahlscheinantrag über die Internetadresse www.karlsruhe.de/wahlen aufzurufen und auszufüllen. Eine weitere Möglichkeit ist die schriftliche Antragstellung, für die der sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindende Antrag ausgefüllt und per Post mit einem ausreichend frankierten Umschlag an das Wahlamt zurückgesendet werden muss.

Briefwahlbüro in neuem Gebäude

Ab Montag, 16. November, ist dann auch wieder die persönliche Beantragung von Briefwahlunterlagen im Briefwahlbüro möglich. Das Briefwahlbüro ist erstmals im ehemaligen Postgirogebäude am Ettlinger Tor in der Kriegsstraße 100 im Erdgeschoss rollstuhlgerecht untergebracht.

Die Öffnungszeiten sind vom 16. November bis zum 4. Dezember täglich von 10 bis 17 Uhr und am 4. Dezember zusätzlich bis 18 Uhr. Wer bis zum 15. November keine Wahlbenachrichtigung erhält, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich ab Montag, 16. November, mit dem Wahlamt unter der Telefonnummer (0721) 1 33 12 50 in Verbindung setzen, so das Presseamt der Stadt.

Der eigentliche Urnengang ist am Nikolaustag, 6. Dezember. Erzielt da kein Bewerber die erforderliche Stimmenmehrheit, erfolgt der zweite Wahlgang am 20. Dezember und damit am vierten Advent.

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