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Vermeintlicher Verkehrsunfall

Betrüger erbeuten in Karlsruhe-Oberreut 46.000 Euro durch Schockanruf

Bislang unbekannte Betrüger haben am Mittwoch in Karlsruhe-Oberreut 46.000 Euro einer Seniorin erbeutet. Zuvor hatte ein vermeintlicher Kommissar bei der 81-Jährigen angerufen, und sie zum Bezahlen der Summe aufgefordert.

Am Telefon erzählte der falsche Beamte der Seniorin von einem tödlichen Verkehrsunfall, den ihre Tochter verursacht hätte. Um die Untersuchungshaft abzuwenden, sollte die Frau 37.000 Euro bezahlen. (Symbolbild) Foto: Roland Weihrauch/dpa

Unbekannten Tätern ist es am Mittwochnachmittag erneut gelungen, durch einen Schockanruf bei einer Seniorin aus Karlsruhe-Oberreut eine große Bargeldsumme zu erbeuten. Wie die Polizei mitteilt, wurde die 81-Jährige ersten Erkenntnissen zufolge von einem angeblichen Hauptkommissar Reuter angerufen.

Dieser gab an, dass die Tochter der Frau einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Durch die Zahlung von 37.000 Euro könne die Untersuchungshaft der Tochter abgewendet werden.

Letztlich entlockten die Betrüger der Frau durch ihre Gesprächsführung sogar 46.000 Euro, die sie in der Bonnhoeferstraße an einen Geldabholer übergab.

Der unbekannte Mann war etwa 20 Jahre alt, 170 cm groß, sprach Deutsch und trug eine schwarze OP-Maske sowie eine Schildmütze.

Wer hierzu nähere Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 07 21/6 66 55 55 zu melden.

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