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Mutmaßlicher Täter gefasst

Streit zwischen Nachbarn führt zu schwerer Brandstiftung in Karlsruhe

Während die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Karlsruhe schlafen, lodern im Treppenhaus die Flammen. Nur mit Glück wird das Feuer bemerkt. Jetzt hat die Polizei den mutmaßlichen Brandstifter ermittelt.

Die Karlsruher Polizei hat den mutmaßlichen Brandstifter von Oberreut gefasst. Er soll nach Streitigkeiten Feuer in einem Mehrfamilienhaus gelegt haben. Foto: Jens Kalaene/dpa

Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter dingfest gemacht, der in den frühen Morgenstunden des 18. November in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Karlsruhe-Oberreut Feuer gelegt haben soll.

Der Festnahme des 43 Jahre alten Mannes gingen umfangreiche Ermittlungen voraus. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Dem 43-Jährigen wird zur Last gelegt, am damaligen Donnerstag gegen 4 Uhr morgens die Fußmatte vor einer Wohnungstür in dem Mehrfamilienhaus in Brand gesetzt zu haben.

Nachbarschaftsstreit soll Grund für schwere Brandstiftung in Karlsruhe gewesen sein

Der Mann, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, soll den Ermittlungen zufolge wohl finanzielle Streitigkeiten mit einem Anwohner in dem Haus gehabt haben. Bei Durchsuchungen in der Wohnung des mutmaßlichen Brandstifters fand die Polizei entsprechende Beweismittel.

Strafrechtlich steht das Delikt einer schweren Brandstiftung im Raum. Zwar entstand lediglich ein Sachschaden von 30 Euro, weil Nachbarn das Feuer sogleich bemerkten und selbst löschten. Es bestand jedoch die Gefahr, dass sich der Brand zu nachtschlafender Zeit unkontrolliert hätte ausbreiten können, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage der BNN erklärte.

Das Geschehen hatte in Oberreut zu erheblicher Aufregung geführt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren vorsorglich im Einsatz. Der mutmaßliche Brandstifter muss mit einer Anklage rechnen.

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