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Karlsruher Kino-Machern lief die Zeit davon

Sommerkino am Schloss Gottesaue fällt zum ersten Mal aus – obwohl Corona-Konzept fast fertig war

Fast wäre trotz Corona vor wenigen Tagen das Open-Air-Kino am Schloss Gottesaue in Karlsruhe gestartet. Doch die notwendige Landesverordnung für Veranstaltungen bis 500 Zuschauer ließ lange auf sich warten.

Allein auf dem Rasen: Veranstalter und Schauburg-Chef Herbert Born hat sich Ende Juni schweren Herzens entschieden, sein Konzept für ein Open-Air-Kino unter Corona-Bedingungen zurückzuziehen. Foto: jodo

Ganz allein sitzt Herbert Born mitten auf dem weitläufigen Rasen vor Schloss Gottesaue. „Dort am Rand zwischen den Bäumen würden jetzt Liegestühle stehen, da vorn wäre die Leinwand”, sagt er und unterstreicht die Worte mit ausladenden Gesten. Vor dem geistigen Auge entsteht beim Zuhörer eine Kinokulisse, wie man sie aus den vergangenen 25 Jahren kennt.

Bis einen Monat vor Starttermin auf Landesverordnung gewartet

Im Juni plant und grübelt Schauburg-Chef und Open-Air-Veranstalter. Er entwickelt Ideen und verwirft sie wieder. Bei der Stadt reicht er schließlich ein Konzept ein, wie das Freiluftkino ab Ende Juli auch in Corona-Zeiten funktionieren kann. Rund einen Monat vor dem Start zieht er es zurück. Es fehlt noch immer die entsprechende Landesverordnung, die Grundlage für eine Genehmigung.

Den Planern läuft die Zeit davon, zu viele Details sind ungeklärt. Dazu kommt das große finanzielle Risiko und es drohen Storno-Kosten, beispielsweise für die reservierten Toiletten-Häuschen. Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert gibt es am Schloss Gottesaue kein Sommerkino.

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