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BNN-Torjägercup

Pablo Felipe von Schnitzler Cabrera zeigt sich erneut torhungrig

Bei der Sportvereinigung Söllingen entwickelte sich Pablo Felipe von Schnitzler Cabrera zu einem gefürchteten Torjäger. Dabei hätte er auch höherklassiger spielen können.

Der Ball zappelt im Netz.
Der Ball zappelt im Netz. Foto: nattanan726/Adobe Stock

Vor dieser Saison war Pablo von Schnitzler von der Sportvereinigung Söllingen beim Fußball-Landesligisten ASV Durlach im Gespräch. Kein Wunder nach einer Saison mit 33 Toren und 21 Vorlagen in 31 Kreisligaspielen. „Das war meine mit Abstand bisher beste Saison“, sagt der seit acht Jahren in Deutschland lebende Brasilianer.

Ein paar Jahre zuvor, in der Winterpause 2018/19, absolvierte Pablo von Schnitzler sogar ein Probetraining beim damals von Andreas Augenstein trainierten Oberligisten SV Spielberg. Letztendlich aber blieb er seinem ersten Verein in seiner neuen Heimat immer treu.

FC Santos und FC São Paulo nahmen Pablo von Schnitzler unter die Lupe

„Ja, ich hätte wahrscheinlich schon höher spielen können. Aber in Söllingen habe ich privat, beruflich und sportlich Fuß gefasst. Hier sind alle meine Freunde. Training und Spiel – das macht mir großen Spaß“, sagt Pablo von Schnitzler.

Dabei ist der 30-Jährige von Haus aus gar kein Fußballer. „In der Jugend in Brasilien habe ich Handball gespielt. Fußball eher nur in der Form von Futsal, in der Schule oder mit Freunden. Sieben gegen sieben auf kleinen Kunstrasenplätzen. Elf gegen elf habe ich nur zwei-, dreimal gespielt“, so Pablo von Schnitzler. Trotzdem nahmen ihn große Vereine wie der FC Santos und der FC São Paulo unter die Lupe.

Er wollte aber seinen familiären Verbindungen und Wurzeln nachspüren und in Deutschland studieren. Deshalb schaute sich Pablo von Schnitzler nach seinem Schulabschluss im Sommer 2014 ausgiebig in Europa und Deutschland um, wo er auch den 7:1-Sieg der DFB-Elf gegen die Seleção bei der WM in seiner Heimat im Fernsehen sah.

Pablo von Schnitzler hat bereits sechs Tore erzielt

Im August 2015 ließ sich Pablo von Schnitzler dann im Pfinztal nieder, schloss sich in Söllingen der Sportvereinigung an und entwickelte sich zu einem gefürchteten Torjäger bei den Gegnern. Nicht so sehr wegen seiner Kopfballstärke bei einer Größe von 1,92 Meter. Denn „Kopfballtore mache ich kaum“, sagt er. Sondern vorwiegend aufgrund seiner Schnelligkeit.

Torjägercup
Torjägercup Foto: BNN-Infografik

Außerdem ist er ein ziemlich sicherer Elfmeterschütze. Dabei trainiere er das nicht, beteuert Pablo von Schnitzler. Auch Freistöße und Ecken schießen bei Söllingen andere Spieler. Der 30-Jährige stürmt zentral in der Spitze oder kommt über links und hat auch in dieser noch jungen Saison schon sechsmal getroffen. Und das in nur vier Spielen. „Wieder mehr Tore als Spiele“ hat sich Pablo von Schnitzler persönlich 2023/24 zum Ziel gesetzt. „Das finde ich cool.“ Und mit der Mannschaft? „Platz eins bis fünf wäre sehr gut.“

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