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Antifa und Linke kritisieren Einsatz

Kritik an Polizeikessel bei Querdenken-Gegendemo: Gab es in Karlsruhe „anlasslose Polizeigewalt“?

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe hatte dazu aufgerufen, sich einer Querdenken-Kundgebung entgegenzustellen. 50 Menschen wurden von der Polizei eingekesselt. OB Mentrup verspricht Aufklärung.

Die Polizei hat rund 50 Gegendemonstranten des Antifaschistischen Aktionsbündnisses neben der Querdenken-Versammlung eingekesselt. Foto: Rake Hora

Plötzlich ging alles ganz schnell. Bis 13 Uhr war es recht ruhig gewesen in der Günther-Klotz-Anlage: Auf der Wiese am Fuße des „Mount Klotz“ hatten sich rund 500 Querdenken-Demonstranten auf Decken und Klappstühlen niedergelassen. Auf der anderen Seite eines Fußwegs, zwischen See und Basketballfeld, standen rund 60 Gegendemonstranten des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe.

Doch die bekamen plötzlich innerhalb weniger Augenblicke Verstärkung – weil nämlich rund 250 weitere Gegendemonstranten, die zuvor den Eingang zur Günther-Klotz-Anlage an der Bahnhaltestelle Europahalle blockiert hatten, laut skandierend ebenfalls auf die Grünfläche einzogen.

Die Polizei reagierte schnell – und übertrieben, wie im Nachhinein viele Antifa-Aktivisten kritisieren. Mit hohem Tempo näherten sich rund zehn Mannschaftswagen und parkten als Blockade zwischen den Lagern auf dem trennenden Fußweg.

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