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Demos in Karlsruhe

Querdenker versammeln sich friedlich in Günther-Klotz-Anlage – Polizei löst Antifa-Gegendemo auf

An Fronleichnam ist Karlsruhe Schauplatz einer Kundgebung der Querdenken-Bewegung und mehrerer Gegenveranstaltungen.

Rund 600 bis 800 Menschen hatten sich für die Querdenken-Kundgebung in der Günther-Klotz-Anlage versammelt. Foto: Rake Hora

Am späten Vormittag sind in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage bereits einige Demonstranten auf Decken, Klappstühlen und auf den Bänken rund um den „Mount Klotz“ zu sehen. Die Sonne strahlt vom Himmel, die Polizei positioniert sich mit zahlreichen Mannschaftswagen um und in der gesamten Grünanlage.

Schon um 12 Uhr sammeln sich derweil am Platz der Menschenrechte vor dem ZKM rund 100 Gegendemonstranten mit Fahrrädern. Das Antifaschistische Aktionsbündnis hatte dazu aufgerufen, sich den Querdenkern entgegenzustellen. In einem gemeinsamen Zug radeln sie Richtung Klotze, um den Eingang an der Haltestelle Europabad zu blockieren und den Querdenkern den Zugang zu erschweren. Ungefähr 60 weitere Aktivisten haben sich in der Nähe des Sees bereits zu Fuß zur Gegenkundgebung versammelt, in unmittelbarer Sicht- und Hörweite der Querdenken-Versammlung. Während die Querdenker auf der Bühne noch Musik spielen, machen die Gegendemonstranten über Mikrofon bereits ihre Sichtweise klar.

„Unser heutiges Ziel, ist den Querdenkern eine deutliche Absage zu erteilen“, sagt ein Sprecher. „Wir wollen klarmachen, dass für Verschwörungstheorien, Antisemitismus und den Schulterschluss mit militanten Rechten in Karlsruhe kein Platz ist.“ Als jedoch die rund 100 Gegendemonstranten, die zuvor die Bahnhaltestelle blockiert hatten, ebenfalls in die Günther-Klotz-Anlage einziehen, droht die Situation zu eskalieren.

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