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Zusätzlich zur Landesförderung

Radschnellwege von Karlsruhe in Richtung Süden werden vom Bund gefördert

Bis zu 90 Prozent der Kosten für Radschnellwege können Kommunen von Bund und Ländern erstattet bekommen. Für Karlsruhe gibt es nun gute Nachrichten.

Von Karlsruhe aus können Radler in einigen Jahren schneller nach Ettlingen und Rastatt fahren (Symbolbild). Foto: Swen Pförtner/dpa

Für beide geplanten Radschnellwege von Karlsruhe Richtung Süden hat der Bund 75 Prozent Förderung zugesagt. Das Geld fließt zusätzlich zu den Fördersummen des Landes für Radschnellwege. Dadurch können Regionen, Landkreise und Kommunen erreichen, dass bis zu 90 Prozent der Kosten für die Umsetzung von Radschnellwegen gefördert werden.

Karlsruher Radschnellweg wird der zweite im Land

Aufgrund der Zusage durch den Bund können nun sowohl der Radschnellweg Karlsruhe – Ettlingen als auch der Radschnellweg Karlsruhe – Rastatt geplant werden, teilt Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mit. Dank des lokalen Engagements und Unterstützung durch die Landkreise ließen sich so attraktive Pendlerverbindungen zwischen Karlsruhe und den Städten Ettlingen und Rastatt realisieren.

Die Planung des Radschnellwegs zwischen der Weiherfeldbrücke in Karlsruhe und dem Bahnhof Ettlingen West wird als zweites Vorhaben dieser Art im Land angegangen. Weiter gediehen ist bisher nur der Radschnellweg Mannheim – Heidelberg als badisches Pilotprojekt. Die Planungspartnerschaft des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit Karlsruhe und Ettlingen ist seit zwei Wochen besiegelt .

Insgesamt hat die Bundesregierung dem Land nun 2,3 Millionen Euro für die Planung weiterer Radschnellwege bewilligt. Zusammen mit vorherigen Mittelzusagen stehen dem Land und den beteiligten Kommunen nun für sieben Radschnellwege des Landes und fünf kommunale Verbindungen gut 15 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung. Baden-Württemberg plant mehr Radschnellwege als alle anderen deutschen Bundesländer zusammen.

Ziel des Landes ist, den Anteil des Radverkehrs bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. In Karlsruhe, der fahrradfreundlichsten Großstadt Deutschlands im jüngsten ADFC-Klimatest, liegt der Anteil des Radverkehrs ebenso wie in Freiburg und Heidelberg bereits um 30 Prozent.

Die Coronakrise habe den Trend zum Umsteigen aufs Fahrrad verstärkt, so Verkehrsminister Hermann. Die Planung von Radschnellwegen sei wichtig. Es müssten aber auch temporäre Lösungen geschaffen werden.

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