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Zwei-Mütter-Familien

Regenbogenfamilie aus Karlsruhe: „Wir müssen uns im Alltag ständig outen“

Regenbogenfamilien sind in der Gesellschaft weitgehend anerkannt – gleichgestellt sind sie aber noch nicht. Für lesbische und schwule Paare lauern auf dem Weg zum Wunschkind einige Hürden.

Glückliche Familien: Christine (von links) und Dagmar Renner haben sich wie Anica und Sonja Abd-el-Ghani ihren Kinderwunsch erfüllt. Als Regenbogenfamilien kämpfen sie an manchen Fronten noch immer für Gleichstellung. Foto: Jörg Donecker

Als der Vater eines anderen Kita-Kindes vorschlägt, er könne mit ihrem Sohn mal „Männersachen“ machen, packt Christine Renner die Motorsäge aus.

„Alle waren begeistert“, erzählt ihre Frau Dagmar lachend. Seit 2012 leben die beiden in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, ein Jahr später kam ihr erstes Kind auf die Welt. Mit viel Selbstbewusstsein berichten die Mütter vom Alltag in ihrer sogenannten Regenbogenfamilie.

Noch vor einem halben Jahrhundert wäre eine solche Familienkonstellation undenkbar gewesen. Heute ist vieles längst normal. „Die Gesellschaft hat sich auf den Weg gemacht, aber sie ist noch nicht angekommen“, sagt Dagmar Renner.

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