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Verzweifelter Anruf bei Bundespolizei

Über 100.000 Euro wert: Reisender vergisst teure Violine im Zug

Ein kleines Drama mit Happy End hat sich diesen Samstag am Karlsruher Hauptbahnhof abgespielt: Ein Mann hat seinen Koffer in einem abfahrenden Intercity vergessen. Der Wert des Inhalts lag weit über 100.000 Euro.

Die Bundespolizei eilte an diesem Wochenende dem vergesslichen Besitzer eines Koffers am Karlsruher Hauptbahnhof zu Hilfe. (Symbolbild) Foto: Bernd Kamleitner

Ein verzweifelter Reisender hat am Samstagabend die Bundespolizei kontaktiert, nachdem er seinen Violinenkoffer in einem Zug am Karlsruher Hauptbahnhof vergessen hatte. Wie die Bundespolizei auf Nachfrage mitteilt, stieg der Mann am Hauptbahnhof ohne seinen Koffer aus dem Intercity aus. Als er das Fehlen des Koffers bemerkte, war der Zug bereits vom Gleis abgefahren.

Die Beamten kontaktierten daraufhin die Deutsche Bahn und ermittelten den aktuellen Standort des Zuges. Der Reisende konnte aufatmen: Glücklicherweise war der Karlsruher Hauptbahnhof die Endstation des Intercitys, der Wagen mit dem wertvollen Gepäckstück befand sich noch auf einem Abstellgleis am Bahnhof. Bei der Durchsuchung stießen die Beamten auf den Koffer mitsamt Instrument.

Die Aufregung des Reisenden erklärt sich mit einem Blick auf den Wert der Violine: So stammt das hochwertige Instrument aus dem Jahr 1923 und hat einen Wert von 100.000 Euro. Daneben enthielt der Koffer drei Violinbögen im Wert von jeweils 10.000 Euro. Hörbar erleichtert zeigte sich der Reisende, als die Beamten ihn nach dem Fund telefonisch kontaktierten.

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