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Ab März

Ringelberghohl in Karlsruhe-Grötzingen wird wieder geöffnet

Viele Grötzinger können sich freuen: Die Ringelberghohl wird im März wieder für die Spaziergänger geöffnet. Dies berichtet das Presseamt der Stadt Karlsruhe.

Verbarrikadiert: Die Stadt hat den Zugang zum Grötzinger Hohlweg Ringelberghohl gesperrt und warnt vor dem Durchgang. Foto: Joerg Donecker

Zwei Jahren war der imposante Hohlweg am Hang zwischen Malerdorf und Turmberg gesperrt. Bäume stürzten im Sturm um, die Steilwände drohten abzurutschen. Die Hohl war nicht mehr sicher. Deshalb musste die Stadt die als Straße ausgewiesene Natur-Passage, wo sich Fuchs und Dachs gute Nacht sagen, vorübergehend schließen.

Nach langem Hin und Her zwischen mehreren Ämtern bahnte sich bereits vor neun Monaten die jetzt sichere Lösung an. Ein Gutachten liefert nun das Fundament für ein Handlungspaket. „30 bis 40 Bäume weisen zum Teil starke Schäden auf, sind krank, instabil, teilweise oder schon vollkommen abgestorben und werden nach Angaben der Ortsverwaltung noch im Februar gefällt“, erklärt die Stadt.

Vermutlich im März sei danach die Ringelberghohl dann wieder für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Aufwendige Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Gutachten haben laut Stadt gezeigt, „dass Trockenheit, Pilze, Fäulnis, aber auch mangelndes Wurzelwerk an den steil abfallenden Hangkanten für die Entwicklung verantwortlich sind“.

Ein exakter Pflegeplan soll nun für „einen sicheren Zustand des Weges durch intelligenten Nachschnitt“ sorgen. Man will das Gehölz so ausdünnen, damit die steilen Lösswände mehr Licht bekommen und starke einzelne Bäume sowie niedrige Hecken und Insekten freundliche Blühpflanzen nachwachsen.

Nachpflanzungen soll es laut Gutachten nicht geben. Es sei ausreichend, auf den Nachwuchs von Junggehölzen zu setzen. Schon jetzt sind nach Angaben der städtischen Experten Gehölze wie Ahorn, Birken, Vogelkirsche, Rotbuchen, Eichen und Robinien in allen Altersstrukturen vorhanden, darunter wachsen Büsche und Hecken wie Haselnuss, Holunder und Weißdorn.

Auch eine seltene Bergulme wurde an der Ringelberghohl entdeckt – und weil diese Baumart besonders durch Pilze und Krankheit gefährdet ist, soll das Exemplar nun jährlich zum Schutz gegen Pilzbefall geimpft werden.

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