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Nicht willkommen

Karlsruher Falkner macht mit seinem Wüstenbussard Krähen und Tauben Beine

Fokussierter Blick, rasantes Flugtempo, spezielle Ausbildung: „Chap“ ist der stärkste Mitarbeiter in der Falknerei des Karlsruhers Pierre Kuhlmann. Beauftragt meist von Firmenbesitzern, seltener von Landwirten, setzt der Falkner seinen Wüstenbussard auf unwillkommene Schwarmvögel an – aber einfach ist das nicht.

Schneller Jäger: In der Falknerei Karlsruhe von Pierre Kuhlmann ist der Wüstenbussard „Chap“ der Spezialist für die Jagd auf Krähen und Tauben. Foto: Jörg Donecker

Wenn es am frühen Abend dämmert, wird es laut über dem Bahnhof Durlach und der Straßenbahnhaltestelle an der Durlacher Allee.

Unten hasten Pendler heim, auf den hohen Platanen über ihren Köpfen landen scharenweise Krähen mit lautem Krächzen. Sie kommen zum Teil nach 70 oder 80 Kilometern Flugstrecke nach Hause, rechtzeitig zur arttypischen Schlafenszeit.

Die Kolonie am Rande Durlachs ist noch eine der kleinen von vielen Krähenstammsitzen in der grünen Großstadt Karlsruhe. Längst nicht alle, aber doch viele Anwohner fühlen sich durch den Lärm der ausgesprochen kommunikativen Vögel gestört.

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