Skip to main content

Orthopäden haben häufiger mit Jogger-Neulingen zu tun

Rücken und Knie: Orthopäden in Karlsruhe über gesundheitliche Folgen des Lockdowns

In der Pandemie entdecken viele Menschen das Joggen. Das bemerken die Karlsruher Orthopäden: Bei ihnen landen vermehrt Jogging-Neulinge, die sich überfordert haben.

Knieschmerzen: Damit haben besonders häufig Jogger-Neulinge zu kämpfen, die während des Corona-Lockdowns das Lauftraining für sich entdeckt haben. Foto: Silvia Marks / dpa

„Wir beobachten eine Veränderung bei den Verletzungen“, berichtet Klaus Steinhauser von der orthio Praxisklinik in der Nordstadt. Der akute Kreuzbandriss oder Meniskusschäden, resultierend aus derzeit nicht stattfindenden Mannschaftssportarten wie Fußball wurden durch das „Läuferknie“ abgelöst.

Vor allem bei Menschen, die den Sport, insbesondere das Laufen, wieder oder überhaupt für sich entdeckt haben. „Die Bewegungsabläufe sind bei vielen einfach nicht routiniert“, erläutert Steinhauser die Problematik. Der Körper könne das häufig nicht genügend kompensieren. „Es ist immer schlecht, eine Sache von Null auf 100 zu machen“.

Der Lockdown selbst hat aus Steinhausers Sicht noch weitere Folgen. Menschen, die an den Kreuzbändern operiert worden seien, benötigten zum anschließenden Muskelaufbau eigentlich eine Phase mit Angeboten im Fitnessstudio, die aber geschlossen seien. Da breche eine Säule weg, meint der Facharzt mit Blick auf die Rehabilitationsphase von Patienten.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang