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Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

So retten Karlsruher Drohnen-Piloten Rehkitze vor dem sicheren Tod im Mähwerk

Kurz vor Sonnenaufgang fliegt die Drohne 60 Meter in die Höhe. In einem Feld bei Karlsruhe-Rüppurr sucht die Drohnenrettung Karlsruhe nach Bambis – um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Drohnenretter: Roman Rossel steuert die Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. So kann er Rehkitze im Feld aufspüren. Foto: Tanja Mori Monteiro

Roman Rossel und sein vierköpfiges Team gehen leise am Feldrand entlang. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, die Luft ist kühl. Das Team der „Drohnenrettung Karlsruhe“ trägt Gummistiefel, wasserdichte Hosen und Warnwesten. Seit Ende Mai sind sie im Einsatz, um Rehkitze vor dem Tod im Mähwerk zu retten.

Der wichtigste Helfer dabei ist die Drohne mit einer Wärmebildkamera. Damit können die Piloten Kitze im Feld aufspüren, das im Anschluss gemäht werden soll. Um fünf Uhr morgens treffen sich die ehrenamtlichen Kitz-Retter an diesem Tag im Karlsruher Stadtteil Rüppurr. Der frühe Start ist wichtig, da die Kameras die Rehkitze an ihrer Wärme erkennen. In den kühlen Morgenstunden vor Sonnenaufgang ist es für die Retter leichter, die Tiere zu entdecken.

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