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Rückkehr in die Realität

Schlosslichtspiele Karlsruhe kehren 2021 zurück: Was Besucher wissen müssen

Die Schlosslichtspiele in Karlsruhe kehren 2021 nach einem Jahr aus der digitalen Welt zurück in die Stadt. Das Schloss wird im Spätsommer wieder als eine riesige Leinwand genutzt, um farbenprächtige Bilder darauf zu projizieren.

Die Schlosslichtspiele Karlsruhe ziehen jedes Jahr im Sommer Tausende Besucher vor das Schloss. Foto: Juergen Roesner

Die Schlosslichtspiele in Karlsruhe kehren für das Jahr 2021 zurück an die Fassade des Schlosses. 2020 mussten die Veranstalter aufgrund der Corona-Pandemie noch in den virtuellen Raum ausweichen und eine digitale Edition auf die Beine stellen.

Auch 2021 werden die Schlosslichtspiele Karlsruhe wegen Corona vermutlich noch nicht in der bekannten Version stattfinden können. Abhängig ist das von den geltenden Corona-Regeln. An einem Abend werden immer mehrere Shows laufen und das Programm ändert sich regelmäßig.

Die Lichtershow konnte seit 2015 rund 1,7 Millionen Besucher an das Schloss in Karlsruhe locken. Die Bilder, die bei den Shows entstehen, gehen um die ganze Welt.

Parallel zu den Schlosslichtspielen wird es in der Stadt 2021 weitere Lichtinstallationen geben. Im Rahmen des Light Festival Karlsruhe können die Menschen an mehreren Stationen in der City Lichtkunst und Illuminationen erleben.

Inhalte auf dieser Seite:

Seit 2015 finden die Schlosslichtspiele Karlsruhe, die ursprünglich als einzigartiges Event geplant waren, vor dem Schloss statt. Foto: Uli Deck/dpa

Wann finden die Schlosslichtspiele Karlsruhe 2021 statt?

Die Schlosslichtspiele in Karlsruhe starten am 18. August 2021. Nach über sechs Wochen wird die letzte Vorstellung am 3. Oktober 2021 stattfinden.

Uhrzeiten der Lichter-Shows

Die genauen Uhrzeiten stehen aufgrund des bisher fehlenden Programms noch nicht fest. Die digitalen Versionen im vergangenen Jahr starteten immer um 20.15 Uhr. Sobald weitere Informationen bekannt sind, wird diese Seite aktualisiert.

Ob die Schlosslichtspiele Karlsruhe 2021 überhaupt mit festen Zeiten stattfinden, ist noch unklar. Ob die Besucher und Besucherinnen für längere Zeit am Schloss verweilen dürfen, hängt auch von den Corona-Regeln ab.

Wie lange gehen die Shows?

Die Länge der verschiedenen Shows bei den Schlosslichtspielen Karlsruhe sind unterschiedlich. Man kann mit einer Zeitspanne von zehn Minuten bis zu einer Stunde rechnen.

Wo finden die Schlosslichtspiele statt?

Man kann das Event vor dem Karlsruher Schloss anschauen. Zusätzlich findet das Light Festival Karlsruhe an mehreren Standpunkten in der Stadt statt. Daneben wird es auch 2021 erneut eine Online-Version geben, um Beiträge anzusehen – ähnlich wie im Corona-Sommer 2020. Weitere Informationen gibt es später hierzu auch auf der Webseite des Lichtshow-Events.

2020 mussten die Schlosslichtspiele Karlsruhe aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattfinden. 2021 kehren sie zurück an die Fassade. Foto: Uli Deck/dpa

Derzeit wird von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH kein Event geplant, welches die Besucher zum Bleiben animiert. Bislang sind weder Sitzgelegenheiten noch Stände am Schloss vorgesehen.

Gibt es Eintrittspreise bei den Schlosslichtspielen?

Nein, die Veranstalter der Schlosslichtspiele Karlsruhe werden auch 2021 für die Show keinen Eintritt verlangen, auch dann, wenn der Zugang wegen Corona begrenzt werden müsste. Die Veranstaltung kann dennoch unterstützt werden durch das „Wir-lassen-das-Schloss-leuchten“-Bändchen.

Programm: Shows der Schlosslichtspiele Karlsruhe 2021

Das Motto der Schlosslichtspiele Karlsruhe 2021 ist noch nicht bekannt. Auch zum Programm gibt es bislang nur wenige Informationen. Sobald es aber Neuigkeiten zu den digitalen Shows an der Fassade des Karlsruher Schlosses gibt, erfahren Sie diese bei uns. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Für die Schlosslichtspiele 2021 wurden bereits fünf Shows für den Zeitraum 18. August bis 3. Oktober bekanntgegeben. Drei digitale Shows aus dem vergangenen Corona-Jahr können 2021 live aufs Schloss projiziert werden:

Eine weitere Show mit dem Namen „Karlskompensator“ liefern die BBBank-Newcomer-Preisträger Genelabo und Crushed Eyes Media. Aus der fünften Show wird derzeit noch ein Geheimnis gemacht.

Das Konzept der Show sieht vor, dass jeden Abend nur wenige Shows gezeigt werden und diese dann mehrfach wiederholt werden.

Das verformte Schloss: Die ungarische Gruppe Maxin10sity spielt in ihrem Werk „Matter Matters”unter anderem mit Metall. Foto: Maxin10sity

BBBank-Nachwuchspreis erstmals vergeben

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal der internationale „BBBank-Newcomer-Preis im Projection Mapping“ vergeben. Der Preis wurde vom ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, die KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH und die UNESCO City of Media Arts Karlsruhe mit Förderung durch die BBBank vergeben.

Über 60 Bewerbungen sind eingegangen. Der Gewinner des Ausschreibens war die Show „Karlskompensator“ von Genelabo und seinem Team Crushed Eyes Media.

Durch den Sieg werden die Gewinner finanziell unterstützt und können so ihre Show für die Karlsruher Schlosslichtspiele 2021 produzieren. Die Show „Karlskompensator“ möchte den Zuschauer mitnehmen auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt Karlsruhe.

Was sind die Schlosslichtspiele Karlsruhe überhaupt?

Die Lichtershow am Karlsruher Schloss ist ein Festival, welches als Projection Mapping bezeichnet wird. Projection Mapping ist eine Form der Medienkunst, bei der individuell angepasste Videoprojektionen auf ein Objekt projiziert werden – mit beliebig strukturierten Oberflächen.

Für das Lichtkunst-Festival entwickeln internationale Künstler ein 3D-Video-Mapping, das auf die Fassade des Karlsruher Schloss projiziert wird und das jeden Abend über mehrere Wochen. Die Schlosslichtspiele Karlsruhe sind damit eines der größten audiovisuellen digitalen Kunstwerke Europas, wie die Veranstalter mitteilen.

Eine fantastische Reise vom Urknall durch schwarze Löcher zu unserem Sonnensystem bis auf die Erde: Mit diesem Programm war das Karlsruher Institut für Technologie 2019 zum ersten Mal mit einem eigenen Filmbeitrag bei den Schlosslichtspielen dabei. Foto: Jürgen Rösner / Maxin10sity_Our only blue One

Die Stadt Karlsruhe ist Teil des UNESCO Creative Cities Netzwerks. Damit wird Karlsruhe und den anderen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, neue Kontakte zu knüpfen, Impulse zu geben und Verbindungen zu Organisationen und Künstlern in den UNESCO Creative Cities aufzubauen.

Durch die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk sollen internationale Vernetzung, Zusammenarbeit und Austausch zwischen Kulturinstitutionen, Künstlern und Experten der digitalen Kultur und Kreativwirtschaft auf internationaler Ebene gestärkt werden.

Veranstalter: Wer hinter den Schlosslichtspielen steckt

KME – Karlsruher Marketing und Event GMBH

Das Lichtkunst-Festival wird von der Karlsruher Marketing und Event GmbH unter der künstlerischen Leitung des ZKM veranstaltet. Die KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH ist für mehrere Großevents in Karlsruhe wie Das Fest oder das Indoor Meeting zuständig.

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Das ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ist eine weltweit bekannte Kulturinstitution. Es ist ein Haus aller Medien und bündelt Forschung und Produktion, Ausstellungen und Veranstaltungen, Archiv und Sammlungen. Vorstand des ZKM ist Peter Weibel.

Als einmaliges Event gestartet: Die Geschichte der Schlosslichtspiele

2015 wurde die Stadt Karlsruhe 300 Jahre alt. Der künstlerisch-wissenschaftliche Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien, Peter Weibel, hatte im Rahmen dieses Geburtstags die Schlosslichtspiele Karlsruhe ins Leben gerufen. Die Stadt organisierte in diesem Jahr einen Festivalsommer unter dem Titel KA300.

Karlsruhe ist als Fächerstadt bekannt und Weibel plante, das Schloss – den Mittelpunkt der Fächerstadt – als zentralen Ausgangspunkt für die Reflexionen zu wählen. In der Lichtshow wird Bezug auf die Fassade des Schlosses sowie auf die Stadtgeschichte genommen.

Zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe wurde das Schloss als Mittelpunkt der Fächerstadt erstmals mit Lichtershows in Szene gesetzt. Foto: Annette Borchardt-Wenzel

Das eigentlich als einmaliges Event geplante Projekt hatte 2015 eine derart gute Resonanz bekommen, dass der Karlsruher Gemeinderat eine dauerhafte Fortsetzung der Karlsruher Schlosslichtspiele beschloss.

Im Corona-Jahr 2020 mussten die Schlosslichtspiele aufgrund der Einschränkungen abgesagt werden. Stattdessen entwickelten die Veranstalter ein digitales Format, um das Event zu den Menschen zu bringen. Die virtuelle Eröffnung wurde durch zwei neue Shows begleitet. An den anderen Abenden konnte man jeweils ab 20.15 Uhr eine Auswahl der besten Stücke der vergangenen Jahre mithilfe eines Livestreams von zu Hause aus anschauen.

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