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Über 100-jährige Tradition

Sechstes Kriegsschiff mit dem Namen „Karlsruhe“ befindet sich im Bau

Bis ins Kaiserreich reicht die Tradition zurück, dass Kriegsschiffe den Namen Karlsruhes tragen. Insgesamt waren es fünf Schiffe. Das nächste Schiff mit dem Namen der Stadt steht bereits am Horizont.

Frisch aus der Werft: 1962 wird in Hamburg die erste Fregatte „Karlsruhe“ der Bundeswehr in Dienst gestellt. Foto: BNN-Archiv/ContiPress

Fünf Kriegsschiffe in den unterschiedlichsten Epochen der deutschen Geschichte trugen bisher den Namen Karlsruhe in die Welt. Nachdem es nach der Außerdienststellung des bisher letzten Schiffes, der Fregatte „Karlsruhe“, eine Zeitlang so aussah, als ob diese Tradition beendet ist, war mit einer Entscheidung der damaligen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen 2019 klar, dass eine der geplanten Korvetten der Bundeswehr den Namen „Karlsruhe“ bekommt. Dies wäre dann das sechste Schiff.

Das erste Kriegsschiff mit dem Namen Karlsruhe besaß die Kaiserliche Kriegsmarine. Es war der „Kleine Kreuzer Karlsruhe“, der 1912 vom Stapel lief und im November 1914 ohne Feindeinwirkung nach einer Explosion an Bord im Atlantischen Ozean bei Barbados unterging. Der zweite „Kleine Kreuzer Karlsruhe“ lief 1916 in Kiel vom Stapel, er versenkte sich selbst im Juni 1919 vor Scapa Flow (Schottland) auf Befehl der Admiralität.

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