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Geschichte der Karlsruher OB-Wahlen

Siebzehn Stimmen für Winnie Schäfer und ein Coup der SPD: Die Geschichte der Karlsruher OB-Wahlen

Um den Chefsessel im Rathaus wurde in den vergangenen 68 Jahren mit harten Bandagen gekämpft. Acht Tage vor der Oberbürgermeisterwahl 2020 blicken die BNN zurück auf die bisherigen Urnengänge mit überraschenden Kandidaturen und juristischen Scharmützeln.

Jubelpose fürs Pressefoto: Das überraschend klare Ergebnis bei der Oberbürgermeisterwahl 2012 konnte Sieger Frank Mentrup zunächst selbst kaum fassen. Foto: Jörg Donecker

Als Frank Mentrup am 2. Dezember 2012 gegen 19 Uhr gemeinsam mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister Nils Schmidt den Bürgersaal des Rathauses betrat, war der Jubel bei seinen Unterstützern groß. Mit kaum erwarteten 55,25 Prozent der Stimmen hatte der von Grünen, Karlsruher Liste und Piratenpartei unterstützte SPD-Politiker die Oberbürgermeisterwahl bereits im ersten Wahlgang klar für sich entschieden und seinen schärfsten Konkurrenten, den Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther, in die Schranken gewiesen.

Während seine Anhänger den ersten sozialdemokratischen Rathauschef seit 42 Jahren bereits ausgelassen feierten, musste Mentrup die frohe Kunde sichtlich verarbeiten und von den Fotografen zu einer Jubelpose überredet werden.

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