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Mit Wasser gegen den Abfall

Sisyphos-Arbeit: Unterwegs mit der Karlsruher Straßenreinigung

Wenn Anatoli Wilwer seinen Arbeitstag beginnt, schlafen die meisten Karlsruher noch. Auf menschenleeren Straßen hat der Mitarbeiter des Amts für Abfallwirtschaft es leichter, die Straßen vom Schmutz der vergangenen Nacht zu befreien.

Betanken am Marktplatz: Anatoli Wilwer wartet, während sein Reinigungsgefährt vor der Pyramide mit neuem Wasser betankt wird. Foto: Karin Stenftenagel

Wenn die Stadt erwacht, ist Anatoli Wilwer längst unterwegs. Mit ihm nur wenige andere: Polizeistreifen, Lieferfahrzeuge, ein paar Autos und Radfahrer. Die Straßenbahnen fahren ihre ersten ruhigen Runden. Um 4.30 Uhr fängt Wilwers Schicht an, im Winter zwei Stunden früher.

Der Arbeitstag beginnt im Amt für Abfallwirtschaft (AfA) in der Ottostraße mit der Kontrolle der Fahrzeuge und einer ersten Kontrollfahrt. Im Winter dauert die länger, weil überprüft werden muss, auf welchen Strecken es zu überfrierender Nässe kommt. Erst dann beginnt die Reinigungsarbeit. „An das frühe Aufstehen gewöhnt man sich“, sagt Wilwer.

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, da hat der muntere 54-Jährige mit dem Schwemmwagen schon gut anderthalb Stunden lang per Wasserstrahl den Müll von den Fahrbahnen der Innenstadt gespült. Hin zu den schlechter zugänglichen Straßenrändern. Dort wird Wilwers Fahrzeug von einem Fußtrupp flankiert: Zwei Leute links, zwei Leute rechts, fegen jeweils mit einem Besen und einem elektrischen Laubbläser den Abfall zusammen, weg von den Hauswänden.

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