Skip to main content

Spitzenplatz erreicht

Smarte Städte: Karlsruhe ist in Deutschland die Nummer drei

Im vergangenen Jahr war Karlsruhe beim Ranking der Smart Cities noch die Nummer fünf. Dieses Jahr belegt die Stadt am Rhein Platz drei - komplett zufrieden ist man im Rathaus aber trotzdem nicht.

Der Branchenverband bitkom hat Karlsruhe zur drittsmartesten Stadt Deutschlands gewählt. Foto: Sebastian Kahnert picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Karlsruhe gehört zu den smartesten drei Städten in Deutschland. Bei einem Ranking des Branchenverbands bitkom landete Karlsruhe in der Gesamtwertung mit 73,2 von 100 möglichen Punkten hinter Hamburg (88,1) und Köln (79,3) auf Rang drei. „Das ist die Bestätigung der guten Arbeit am Digitalstandort Karlsruhe“, sagt Bürgermeister Albert Käuflein. Im vergangenen Jahr hatte Karlsruhe im Vergleich der deutschen Großstädte noch Platz fünf belegt.

Ein Wermutstropfen ist für Käuflein allerdings das enttäuschende Abschneiden in der Kategorie digitale Verwaltung. 2020 wurde Karlsruhe mit 83,7 von 100 möglichen Punkten noch zur Stadt mit der innovativsten Verwaltung gekürt, in diesem Jahr reichte es in dieser Kategorie mit 75,6 Punkten und damit 4,5 Punkten Abstand zu Spitzenreiter Stuttgart nur zu Platz elf. „Die Gründe dafür müssen wir intern genau analysieren und dann die richtigen Schlüsse daraus ziehen“, kündigte Käuflein an.

Mit ausschlaggebend für die Topplatzierung war vor einem Jahr die Arbeit im Amt für Informationstechnologie und Digitalisierung. Das erste IT-Amt in einer deutschen Großstadt wurde 2017 zur Verbesserung der internen Abläufe aus der Taufe gehoben. Seither wurde die Abteilung von Amtsleiter Markus Losert kontinuierlich ausgebaut.

Bürger-App wird mit 800.000 Euro vom Land gefördert

Das nächste kommunale Leuchtturmprojekt ist die Fertigstellung der geplanten Bürger-App. Am 8. Oktober soll die erste Multifunktions-App des Projekts digital@KA erstmals präsentiert werden. Auf der App werden bestehende und neue Bürgerdienste gebündelt. Dann können Karlsruher über eine Plattform Tickets für den Zoo bestellen und nach der nächsten Straßenbahnverbindung in die Innenstadt suchen. Die Entwicklung der App wurde vom Land mit über 800.000 Euro gefördert.

Das beste Ergebnis in einer Einzelwertung erzielte Karlsruhe in der Kategorie IT und Kommunikation mit Rang sechs. In den Kategorien Gesellschaft, Energie und Umwelt sowie Mobilität belegte Karlsruhe die Plätze neun, zehn und elf. In der Gesamtwertung holte sich Karlsruhe auch den inoffiziellen Titel der innovativsten Großstadt in Baden-Württemberg.

Das Musterländle ist auf den vorderen Plätzen des Rankings überproportional stark vertreten. Außer Karlsruhe schafften es auch noch Stuttgart auf Rang acht und Freiburg auf Platz zehn in die Top Ten. Verlierer aus baden-württembergischer Sicht war dagegen Heidelberg, das aus den Top Ten rutschte und nur noch auf Platz 18 geführt wird.

nach oben Zurück zum Seitenanfang