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Spielplatz-Reparaturen ziehen sich hin

Ärger um seit Monaten gesperrte Spielgeräte in Karlsruhe

Die Spielplätze in Karlsruhe sind im Corona-Jahr für viele Kinder noch beliebtere Anlaufstellen als sonst. An manchen steht der Nachwuchs dort aber noch immer vor Absperrgittern statt an der Treppe zur Rutsche. Reparaturen ziehen sich seit Monaten hin.

Seit Mai gesperrt: Auf dem Spielplatz an der Bruchwaldstraße in Grötzingen wird der Ersatzturm wohl Mitte November geliefert. Foto: Pascal Schütt

Seit Februar umringt eine Absperrung den großen Rutschenturm auf dem Spielplatz an der Graf-Galen-Straße in Oberreut. Sie hat die Corona-Pause, die Rückkehr der Kinder und den Sommer überdauert. Passiert ist seitdem nichts. Aufs Rutschen muss der Nachwuchs weiter verzichten. Auch auf sechs anderen Spielplätzen in der Stadt zieht sich die Reparatur oder der Austausch von größeren Spiel- und Kletteranlagen seit Monaten hin.

„Wir haben die Hoffnung mittlerweile aufgegeben“, sagt Alexander Arheidt im Gespräch mit den BNN. Der Grötzinger ist mit seinen Kindern oft auf dem Spielplatz in der Bruchwaldstraße. Dort hat das zuständige Gartenbauamt den in die Jahre gekommenen zentralen Spielbereich mit Rutsche und Klettergeräten Mitte Mai nach einer Kontrolle gesperrt. „Die andere Hälfte des Spielplatzes konnte man im Sommer kaum nutzen, weil die Sonne den ganzen Tag draufknallt“, klagt ein anderer Vater.

Auch auf den beliebten „Ausweichspielplätzen“ im Durlacher Schlosspark und auf dem Turmberg warten größere Bereiche auf den Austausch. Im Wald über der Stadt ist zu lesen, dass die beauftragte Firma erst im Oktober mit der Sanierung des Rutschenturms beginnen werde. Die Notiz stammt aus dem Juli. Am Absperrgitter im Schlosspark hängt ein Informationszettel. Mehrere Holzteile seien morsch und müssten ersetzt werden, ist dort zu lesen. „Bis zur Lieferung können einige Wochen vergehen.“

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