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Klimapakt unterzeichnet

Stadt Karlsruhe und die acht Hochschulen wollen bis 2040 klimaneutral sein

In Karlsruhe haben sich die acht Hochschulen und die Stadt bis 2040 das Ziel der Klimaneutralität gesteckt.  Dazu haben Vertreter dieser Institutionen nun ganz offiziell einen Klimapakt vereinbart.

Die Karlsruher Weiherfeldbrücke beim Sonnenuntergang. In Karlsruhe haben sich die acht Hochschulen und die Stadt bis 2040 das Ziel der Klimaneutralität gesteckt. Foto: Rake Hora

Mit ihrer Unterschrift haben Vertreter von Stadt und allen acht Karlsruher Hochschulen nun ganz offiziell einen Klimapakt vereinbart. Als Ort für den über reine Symbolik hinausreichenden Akt war ein bescheidener Seminarraum an der Pädagogischen Hochschule gewählt worden.

Während Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach für die Stadt unterzeichnete, taten dies Rektoren, Präsidenten oder Prorektoren für das KIT, die Hochschule Karlsruhe (HKA), die Pädagogische Hochschule (PH), die Hochschule für Musik, die Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG), die Staatliche Akademie der Bildenden Künste, die Duale Hochschule Baden-Württemberg sowie die Karlshochschule.

Die Unterzeichnenden betonten, sich „in ihrer Funktion als Betrieb und Arbeitgeber der Bedeutung ihres Handelns für den Klimaschutz bewusst“ zu sein. Gemeinsam mit der Stadt sollen künftig eigene Beiträge zur Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele und des Karlsruher Klimaschutzkonzeptes geleistet werden. Ausgangspunkt ist hierbei, dass sich sowohl die Hochschulen als auch die Stadt bis 2040 das Ziel der Klimaneutralität gesteckt haben.

Die Hochschulen selbst wollen gemeinsame Projekte entwickeln, den wissenschaftlichen Austausch verstärken, als Multiplikator wirken und neue Netzwerke zu Klimaschutzthemen entwickeln.

Klimapakt umfasst fünf Themenbereiche

Der Klimapakt selbst ist untergliedert in die fünf Unterpunkte Klimaschutz in Betrieb, Forschung, Lehre, Austausch und Entwicklung sowie Administration, Finanzierung, Kommunikation und Weiterentwicklung des Klimapakts.

PH-Rektor Klaus Peter Rippe gestand dem Klimaschutz zu, ein „drängendes Thema“ zu sein: „Aber es braucht nicht nur schnelle Lösungen, sondern auch langfristige“, zumal „künftige Generationen mit dem Thema auch anders umgehen werden“. Wie weitere seiner Amtskollegen betonte KIT-Präsident Holger Hanselka die Bedeutung der „Haltung“ im Sinne des „was kann der Einzelne tun und beitragen“ für das Klima und dessen Schutz.

Zugleich wandte sich Hanselka gegen die starke Präsenz von Halbwissen und nannte dieses „unheimlich gefährlich“. Jan Boelen, Rektor der HfG, unterstrich seinerseits, dass „Leute und Ideen global sind und reisen“, die Netzwerke und Materialien aber lokal blieben und agieren müssten. Für die HfG und seine Studierenden proklamierte er: „Der Pakt ist für uns kein Bla-Bla.“

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