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Therapiehündin soll Patienten helfen

Simba zaubert Demenzkranken im Städtischen Klinikum Karlsruhe ein Lächeln ins Gesicht

Einmal pro Woche kommt ein Therapiehund ins Städtische Klinikum Karlsruhe. Simba soll Demenzerkrankten dabei helfen, sich wieder mehr zu bewegen und zu sprechen. Das funktioniert.

Spiel mit mir: Therapiehündin Simba bringt Demenzpatienten dazu, sich zu bewegen und zu sprechen. Das klappt mit ganz einfachen Spielen. Foto: Sandra Schneider

Simba rollt den großen, gelben Würfel mit ihrer Schnauze durch den Raum. Je nach Würfelergebnis ist jemand anderes an der Reihe. Derjenige muss dann ein Sprichwort aufsagen. Ob das richtig ist, ist Simba völlig egal. Hauptsache, sie wird nach dem Spiel von den Menschen um sie herum gestreichelt.

Als Therapiehund soll Simba Demenzpatienten im Städtischen Klinikum Karlsruhe aktivieren. Das heißt, sie dazu bringen, sich zu bewegen oder zu sprechen. „Da läuft viel über die Emotionen“, erklärt Sandra Schneider, Ergotherapeutin und Besitzerin der Mischlingshündin. „Viele erzählen dann von ihren Hunden, die sie früher hatten“, schildert sie. Mit der freundlichen Simba fällt es den Demenzpatienten viel leichter, sich zu öffnen. Hunde haben eine besondere Wirkung auf Menschen - ihre Anwesenheit wirkt sich positiv auf die Psyche aus.

Wenn Simba auf die Station im Klinikum kommt, steht sie im Mittelpunkt. Sofort nähern sich Menschen, die die Hündin streicheln möchten. Die kniehohe Hundedame hat weiches, beige-braunes Fell. In der Klinik trägt sie ein Geschirr, auf dem „Therapiebegleithund“ steht. „Ein Hund im Krankenhaus ist natürlich was Besonderes“, sagt Schneider.

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