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Lockerung der Corona-Regeln

Startschuss für Karlsruher Freibadsaison fällt wohl am Samstag

Jetzt heißt es Daumendrücken: Wenn die Corona-Inzidenz weiter unter 100 bleibt, startet am Samstag in Karlsruhe die Freibadsaison.

Auf dem „Aquatrack“ können Besucher im Freibad Rüppurr über Wasser gehen. Dass das geht, zeigt probehalber Schwimm-Meister Amine Cherradi. Foto: Jörg Donecker

Am Samstag startet in Karlsruhe die Freibadsaison: Das Turmbergbad, das Sonnenbad, das Freibad in Rüppurr und das Rheinstrandbad öffnen dann erstmals in diesem Jahr – wenn die Inzidenz in den nächsten Tagen weiter unter 100 bleibt.

Der Samstag wäre dann der erste Tag, an dem die Corona-Regeln das Schwimmen unter freiem Himmel wieder zulassen. „Wir richten vor allen vier Bädern Corona-Schnellteststationen ein“, kündigt Bäderchef Oliver Sternagel an.

Er hatte seine Betriebe schon im April startklar, musste aber auf ein Okay des Landes zur Öffnung warten.

Alle Rutschen sind in Betrieb

Geschwommen werden kann täglich von 9 bis 20 Uhr. Wer ins Bad will, muss eine von drei Voraussetzungen erfüllen: Nachweisen, dass er in den vergangenen sechs Monaten von Corona genesen ist, einen negativen Schnelltest vorlegen, der nicht älter ist als 24 Stunden, oder einen kompletten Impfnachweis erbringen. Zunächst wird von Mitarbeitern gecheckt, ob dies der Fall ist. Dann können sich Besucher per Luca-App oder über einen Zettel registrieren. Von dieser Station geht es aufs Gelände.

„Alle Rutschen und auch die Umkleiden und Duschen sind offen“, kündigt Sternagel an. Das Konzept im Bad gleiche dem vom vergangenen Sommer. Damals hätten der Landesverordnung zufolge 6.000 Besucher in das Rheinstrandbad gedurft. Das aktuelle Regelwerk sieht ein Maximum von 3.000 Menschen vor.

„Wir haben das aber auch vergangenes Jahr nie ausgeschöpft. Die Menschen verteilen sich nicht gleichmäßig über das Gelände. Es zieht alle ans Wellenbecken. Insofern hilft uns die Berechnung nach Quadratmetern nur bedingt“, so der Bäderchef. Deshalb setze man auf höchstens 2.000 Besucher. Karten werden vor Ort an der Tageskasse verkauft. Online zeigt eine Ampel an, ob es noch Tickets gibt. Es gibt aber keine Möglichkeit, im Internet Karten vorab zu bestellen.

Europabad öffnet frühestens am 5. Juni

Dem Lockerungsplan zufolge kann das Europabad im nächsten Schritt frühestens am 5. Juni öffnen. „Wir sind auch dort startklar“, versichert Sternagel. Die Saunen darf er wohl erst weitere 14 Tage später aufschließen. „Wir müssen sehen, wie die Vorgaben aussehen.“ Das Fächerbad soll ebenfalls am 5. Juni für alle aufmachen. Aktuell läuft dort unter anderem das Training von Profisportlern.

Schon in der nächsten Woche starten in dem Bad Schwimmkurse für Kinder. „Es haben allein 13 Schulen 100 Drittklässler angemeldet, die noch nicht schwimmen können“, so Sternagel. Er sagt: „Bei den Schwimmkursen geben wir jetzt Vollgas.“ Bei Bedarf werde er dafür auch das Weiherhofbad nutzen. Dieses wird ansonsten ebenso wie das Bad in Neureut nicht für den allgemeinen Schwimmbetrieb geöffnet. „Wir brauchen die Mitarbeiter von dort in den Freibädern.“

Weil ein großer Teil der Mannschaft in Kurzarbeit war, habe er bisher keine Saisonkräfte einstellen können. Wann das von einem Förderverein betriebene Bad in Wolfartsweier öffnet, war am Dienstag nicht zu klären. Auf der Homepage heißt es: „Das Wölfle ruht noch.“

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