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Alternative in Karlstraße

Straßenbahnstation auf dem Karlsruher Europaplatz entpuppt sich als Fehlplanung

Nach sechs Jahren Existenz ist die Straßenbahnstation auf dem Karlsruher Europaplatz schon von der Zeit überholt. Sie entpuppt sich für das nun trotz U-Strab geplante Wachstum des oberirdischen Schienenverkehrs als Fehlplanung. Wie konnte das passieren?

Bald Geschichte: Die über der U-Strab neu gebaute Straßenbahnhaltestelle auf dem Europaplatz soll nun wieder verschwinden. Die Gleise aber bleiben dort liegen; denn auf dem Euro rollen die Bahnen auch nach Inbetriebnahme des Tunnels. Foto: Peter Sandbiller

Die neue Haltestelle für die Straßenbahnen mitten auf dem Europaplatz kommt wieder weg. Sie wird von der Stadtentwicklung überrollt. Die Korrektur der Fehlplanung zeichnet sich deshalb ab. Auf dem Europaplatz hat der ganze Stadtumbau begonnen. Am 21. Januar 2010 war dort Spatenstich für die U-Strab.

Sie soll nun zu Weihnachten 2021 in Betrieb gehen. Gegner halten die U-Strab bis heute für eine Fehlplanung. Ihre Befürworter müssen weiter warten, bis sich der Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße nach dann zwölf Jahren Bauzeit als sinnvoller Fortschritt entpuppen kann.

Als Fehlplanung stellen sich nun aber bereits jetzt die oberirdischen Verhältnisse auf dem Europaplatz heraus: Seit sechs Jahren ist die aufwendig über dem U-Strab-Deckel hergestellte Bahnstation vor der Postgalerie in Betrieb. An den über 60 Meter langen Bahnsteigen stoppen Straßenbahnen und Stadtbahnen, beide auch als Doppelzüge.

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