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Am Samstagmorgen

Pärchen streitet sich erst und greift dann Bundespolizisten in Karlsruhe an

Nach Beziehungsstreitigkeiten am frühen Samstagmorgen richteten sich die Aggressionen eines Pärchens gegen eine Streife der Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof. Da hat nun Folgen.

Telegram hat offensichtlich Nutzerdaten an deutsche Sicherheitsbehörden weitergeleitet. (Archivbild)
Ein 37-jähriger Mann hat die Polizisten mit seinem Handy beim Einsatz immer wieder gefilmt. (Archivbild) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Streife der Bundespolizei wurde in einer Unterführung des Hauptbahnhofes in Karlsruhe auf die lautstarke Auseinandersetzung zwischen einem 37-jährigen Mann und seiner 40-jährigen Partnerin aufmerksam.

Sie erkannten beim Eintreffen, wie die Frau an den Armen gepackt an die Wand gedrückt wurde und schritten umgehend ein.

Beide Personen sollten anschließend polizeilich kontrolliert werden. Es wurde nach ihren Ausweisdokumenten und einer mitgeführten Tasche verlangt, heißt es in einer Pressemeldung der Polizei. Bei der Übergabe der Tasche kam es zum tätlichen Angriff des 37-jährigen Mannes auf eine Beamtin der Bundespolizei.

Polizeibeamte während Einsatz gefilmt

Gemeinsam mit einer zur Unterstützung hinzugerufenen Streife gelang es, beide Personen zur Dienststelle der Bundespolizei zu begleiten.

Auf dem Weg dorthin sowie in den Diensträumen nutzte der 37-Jährige immer wieder sein Smartphone, um Filmaufnahmen von den Maßnahmen und Polizeibeamten zu tätigen.

Beamte beleidigt, falschen Namen angegeben

Gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen wird nun Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes erstattet. Dazu wurde unter anderem sein Smartphone beschlagnahmt. Die 40-jährige Tatverdächtige muss sich wegen Beleidigung und falscher Namensangabe verantworten.

Bei der Durchsuchung der Tasche konnten keine gefährlichen oder verbotenen Gegenstände aufgefunden werden. Was den Mann zu seinem Angriff auf die Beamtin veranlasst hat, ist nicht bekannt.

Beide Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen.

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