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Keine Hotspots

Studentenwohnheime in Karlsruhe sind keine Corona-Treiber

Viele junge Menschen leben auf engem Raum zusammen – und trotzdem gibt es kaum Corona-Infektionen. In den Karlsruher Studentenwohnheimen werden Hygienevorgaben zur Eindämmung der Pandemie offenbar gut umgesetzt. In der Statistik des Gesundheitsamts tauchen die Wohnheime deshalb nicht auf.

Keine Cluster: Im Studentenwohnheim Hans-Dickmann-Kolleg leben viele junge Menschen auf engem Raum zusammen. Trotzdem gab es dort nur wenige Corona-Infektionen. Foto: Jörg Donecker

In den fünf mehrstöckigen Gebäuden des Hans-Dickmann-Kollegs (HaDiKo) leben fast 1.000 junge Menschen aus mehreren Dutzend Nationen auf engem Raum zusammen. Die Zimmer des selbstverwalteten Studentenwohnheims sind nur wenige Quadratmeter groß, Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad und Toiletten werden jeweils von mehreren Studierenden genutzt.

Trotz der räumlichen Enge waren weder das HaDiKo noch die drei weiteren Wohnheime des Trägers Studentenwohnheim des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in den vergangenen Monaten Corona-Hotspots.

„In unseren vier Wohnheimen gab es nur drei bekannte Corona-Infektionen“, sagt Vorstand Olaf Dössel von Deutschlands größtem privatem Wohnheimträger auf Nachfrage der BNN. Dank des disziplinierten Verhaltens der Bewohner sowie einer strikten Einhaltung von Hygienekonzepten konnten die Quarantäne-Vorgaben des Gesundheitsamts durchgesetzt und Folgeinfektionen verhindert werden.

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