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Berechnungsmethode schadet Gastro-Beschäftigten

Tausende Karlsruher in Kurzarbeit: Manche haben 70 Prozent weniger als gewohnt

Seit Monaten erhalten Tausende Karlsruher Kurzarbeitergeld – manche mit Unterbrechungen, andere ohne. Je nach Branche bringt das tiefe Einschnitte mit sich.

Allein in der Bar: Daniel Grammer erhält wie viele andere derzeit nur Kurzarbeitergeld, seinen Job als Barkeeper kann er nicht ausüben. In der Gastronomie sind die finanziellen Einschnitte für viele Angestellte dabei besonders groß. Foto: Jörg Donecker

Für die Miete für das WG-Zimmer reicht das Kurzarbeitergeld gerade so. Danach bleiben ein paar Euro für Essen und Einkäufe übrig. Viel mehr aber auch nicht. 60 Prozent seines gewohnten Einkommens stehen Daniel Grammer bei weitem nicht zur Verfügung.

„Eher ein Drittel“, sagt er. Damit geht es dem Bar-Angestellten wie vielen anderen Beschäftigen in Gastronomie und Nachtleben. Zuschläge für Spät- und Wochenend-Schichten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Trinkgelder. Seit Anfang Dezember kratzt er deshalb seine Rücklagen an – zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate.

Rückgriff auf dem Sparstrumpf

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