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Nicht nur Vorteile

Tempo 30 in der ganzen Stadt: Was das für Karlsruhe bedeuten würde

Karlsruhe will wie sieben andere Städte in einem Modellversuch fast flächendeckend Tempo 30 ausweisen. Ein Verkehrsexperte sieht darin allerdings viele Nachteile.

Mischverkehr: In Tempo-30-Zonen fahren Fahrradfahrer gemeinsam mit Autos auf der Straße. Eigene Radwege gibt es hier in der Regel nicht. Foto: Rake Hora

Die städtische Initiative für ein flächendeckendes Tempo 30 stößt nicht nur auf Gegenliebe: Der Verkehrsexperte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Matthias Zimmermann warnt etwa vor stockendem Verkehrsfluss.

Karlsruhe möchte sich Freiburg, Ulm, Aachen, Augsburg, Hannover, Leipzig und Münster anschließen und in einem gemeinsamen Modellversuch testen, wie sich ein fast flächendeckendes Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde auswirken würde. Die sieben anderen Städte hatten am Dienstag bekannt gegeben, dass sie eine entsprechende Anpassung der Straßenverkehrsordnung fordern, um ein solches Pilotprojekt durchführen zu können.

Karlsruhe hatte sich diesen Plänen am Mittwoch spontan angeschlossen. Die Stadt sei vorher nicht eingebunden gewesen, erklärt Rathaussprecherin Helga Riedel. Die Initiative der sieben Kommunen sei aber „bewusst offen für weitere Befürworter“ gewesen. Die „Bewerbungsunterlagen“ liegen in Karlsruhe bereits vor. Von dem Projekt versprechen sich die Städte eine erhöhte Sicherheit auf den Straßen, eine Reduzierung des Verkehrslärms und bessere Luft.

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