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Autofahrer, Fußgänger und Radler suchen Umwege und Schlupflöcher

Tunnelbau an der Karlsruher Kriegsstraße leitet viele Menschen auf Irrwege

Wegen der Bauarbeiten am Autotunnel suchen sich Fußgänger und Radfahrer an zwei stark betroffenen Kreuzungen mühsam ihren Weg über die Kriegsstraße. Auch Autofahrern machen die Absperrungen und unübersichtlichen Provisorien zu schaffen.

Wendepunkt: Finden Autofahrer die provisorische Querung der Tunnelbaustelle neben der Heinrich-Hübsch-Schule, können sie trotz aller Barrieren Kurs halten. Alle anderen müssen weite Umwege nehmen. Foto: Jörg Donecker

Die grauhaarige Frau mit dem Grundschulkind an der Hand blickt ratlos. Eben kommen die beiden zu Fuß vom Lidellplatz durch den Durchgang der Heinrich-Hübsch-Schule an den Mendelssohnplatz. Und nun? Über die Kriegsstraße geht es für sie an dieser Stelle nicht.

Über dem westlichsten Stück des neuen Autotunnels verlegen Arbeiter Straßenbahngleise. Es ist der letzte Streich in diesem Bereich, „dann ist der Spuk vorbei“, verspricht der Sprecher der Bauherrin Kasig, Achim Winkel.

Im Moment hilft das den Passanten dort nicht. Ein Mann schiebt sich und sein Fahrrad an stehenden Autos vorbei über die Gleisbaustelle. „Der Meter mehr wäre doch kein Problem gewesen“, murrt er.

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