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Beschluss des Gemeinderates

Turmbergbahn in Karlsruhe wird erneuert - und reicht künftig bis an die B3

Weil die Betriebserlaubnis für die historische Standseilbahn am 31. Oktober 2022 ausläuft, muss die Bahn auf den Durlacher Turmberg erneuert werden. Nun gab der Gemeinderat Karlsruhe grünes Licht für den Neubau.

Auslaufmodell: Die Betriebserlaubnis für die historische Turmbergbahn gilt nur noch bis Ende Oktober 2022. Foto: Jörg Donecker

Seit dem 1. Mai 1888 bringt eine Standseilbahn Besucher von nah und fern auf den Durlacher Turmberg. Und auch künftig können die gut 100 Höhenmeter von der Markgrafenstadt bis auf den beliebtesten Aussichtspunkt des gesamten Stadtgebiets bequem mit der Bahn zurückgelegt werden. Mehrheitlich gab der Gemeinderat grünes Licht für den Neubau der Turmbergbahn. Dabei wird die Trasse der einstmals ältesten und in den 1960er Jahren komplett erneuerten Standseilbahn Deutschlands bis an die Bundesstraße 3 verlängert. Dadurch erhält die touristische Bergbahn eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

„Durch den Anschluss an das bestehende Nahverkehrsnetz kann das Projekt auch öffentlich gefördert werden“, betonte Oberbürgermeister Frank Mentrup. Die Kosten für den Neubau beziffern die Verkehrsbetriebe Karlsruhe auf 20,893 Millionen Euro. Bei einer Aufsichtsratssitzung im April 2018 war noch von 14,7 Millionen Euro die Rede. Damals stand nach eigenen Angaben aber noch eine ebenerdige Querung der Trasse auf Höhe der bisherigen Talstation zur Debatte. Die Planungen für eine Unterführung des Fuß- und Fahrradverkehrs sowie Baukostensteigerungen haben den Preis für den Neubau laut den VBK seither nach oben getrieben.

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