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1,50 Meter sind Pflicht

Unfälle in Karlsruhe zeigen: Radfahrer müssen mit Aufmerksamkeit und Abstand überholt werden

Je mehr Fahrradfahrer im Karlsruher Stadtgebiet unterwegs sind, umso öfter versuchen Autofahrer, sie zu überholen. Wenn es dabei zum Unfall kommt, stellt sich die Frage, ob der seitliche Abstand ausreichend war.

Kitzlige Situation: Wenn Autofahrer Radler überholen, ist Vorsicht geboten. Innerorts braucht es mindestens einen seitlichen Abstand von 1,50 Metern. Foto: Jörg Donecker

Für die Polizei sind Verkehrsunfälle zwischen Autos und Fahrradfahrern Routine. Lässt sich bei einer eindeutigen Verletzung von Vorfahrtsregeln die Schuldfrage meist zweifelsfrei klären, so braucht es bei der Aufarbeitung uneindeutiger Unfallsituationen das nötige Fingerspitzengefühl: Wie schwer wiegt die Mitschuld des einen, was war der schuldhafte Beitrag des anderen?

„Das gesellschaftliche Klima ist mittlerweile so, dass man als Autofahrer gegenüber Fahrradfahrern im Zweifel ungerecht behandelt wird“, sagt BNN-Leser Herbert Helfer. Der Nordweststädter schildert seine Erlebnisse. Er hatte am Steuer seines Wagens in der Daxlander Vorderstraße eine Begegnung mit einem älteren Radfahrer, die für diesen im Krankenhaus endete. Helfer hatte den in gleicher Richtung fahrenden Senior überholt.

Radler musste nach Unfall beim Überholen mehrere Wochen ins Krankenhaus

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