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Händchenhalten ohne Maske

Maskenpflicht in Karlsruhe: Laut Verwaltungsgericht gibt es Ausnahmen für Haushalte

Die Auslegung der Maskenpflicht in Karlsruhe hatte Ende Oktober für viel Aufregung gesorgt. Das Verwaltungsgericht hat nun den Geltungsbereich bestätigt. Gleichzeitig widerspricht die Kammer der städtischen Sichtweise auf Ausnahmen.

Heiß diskutiert: Der regionale Interpretation der Maskenpflicht hat in Karlsruhe und im Landkreis zuletzt für Diskussionen gesorgt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Maskenpflicht gilt in Karlsruhe und im Landkreis im gesamten öffentlichen Raum – sobald Menschen keine 1,5 Meter Abstand zu anderen halten. Diese räumliche Ausweitung der Landesregeln hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe bestätigt. Die dritte Kammer widerspricht allerdings in der Begründung der städtischen Auslegung der Corona-Verordnung. Die Pflicht gelte für „Personen desselben Hausstands“ nur dann, wenn der Abstand zu anderen nicht eingehalten werde, untereinander aber nicht.

Die Stadt verweist bisher darauf, dass die zugrunde liegende Verordnung des Landes keine Ausnahmen für Familien und andere Haushaltsmitglieder vorsieht. Der Landkreis verließ diese Linie schon wenige Tage nach Veröffentlichung der wortgleichen Allgemeinverfügung Ende Oktober. Das Gericht hat nun die Lesart des Kreises bestätigt.

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