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Zum Auftakt gibt es eine Onlineveranstaltung

Viele Events und Fragezeichen: Das steht in Karlsruhe 2021 an

Ein voller Kalender weckt Vorfreude bei den Menschen in Karlsruhe. Doch wegen der Corona-Pandemie ist nicht klar, welche Veranstaltungen 2021 tatsächlich stattfinden können.

Steht bereit: Der Sänger Joris hätte beim Fest 2020 auf der Bühne stehen sollen, der Auftritt wurde auf 2021 verschoben. Doch ob das Fest stattfinden kann, ist weiter unklar. Foto: Henrik Josef Boerger

Messen, Konzerte, Feste und haufenweise Tage der offenen Tür: Die Karlsruher sind es gewohnt, mit einem Kalender voller Termine ins neue Jahr zu gehen. 2020 sorgte Corona nicht nur für ein Streichkonzert, sondern ebenso für das große Verschieben ins Jahr 2021. Doch noch weiß keiner, was in den nächsten Monaten wirklich stattfinden kann - vor allem außerhalb der virtuellen Welt.

Der Klassiker zum Jahresbeginn findet schon einmal nur digital statt: Während sich sonst am 6. Januar das ZKM bei freiem Eintritt füllt, öffnen sich die Türen am Dreikönigstag nur digital. Wer mag, kann sich beispielsweise live auf Instagram durch die Ausstellung „Critical Zones“ führen lassen oder in Online-Workshops Antikörperwichte basteln.

Leichtathletik ohne Zuschauer: Indoor Meeting setzt auf digitale Fans

Auch beim zweiten großen Termin im Januar ist Wohnzimmer angesagt: Beim Indoor Meeting macht es Corona unmöglich, dass Zuschauer in die Europahalle kommen. Am Fernseher kann verfolgt werden, wie Athleten um Rekorde kämpfen. Bejubelt werden die Sieger dennoch: Bis 10. Januar sind Sportfans aufgerufen, Grüße, Botschaften oder Applaus per Video aufzunehmen und an info@meeting-karlsruhe.de zu schicken. In der Halle sind diese Filme dann auf der Großleinwand zu sehen.

Organisiert wird das Indoor Meeting von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME), die auch die beiden Topevents im Sommer auf die Beine stellt, Das Fest und die Schlosslichtspiele nämlich. Das Open Air in der Günther-Klotz-Anlage steht aktuell vom 23. bis 25. Juli im Kalender, das Programm wurde komplett von 2020 auf 2021 umgezogen, die Auftritte von Joris und Passenger inklusive. Aktuell ist es jedoch schwer vorstellbar, dass im Sommer Zehntausende dicht gedrängt am Hügel feiern.

Veranstalter der Festivals wollen sich abstimmen

In den nächsten Wochen wollen sich Veranstalter großer Festivals abstimmen, was möglich ist. Kleiner dimensioniert sind zwei Events rund um Das Fest, das Vor-Fest, das am 16. Juli starten soll, sowie die India Summer Days am ersten Vor-Fest-Wochenende. Bei letzterem könnte die Anreise der Gäste aus Indien schwierig bis unmöglich werden.

Durchaus optimistisch sind die Verantwortlichen bei der KME und dem ZKM, dass im August die Schlosslichtspiele möglich sind - sowohl digital als auch live am Schloss erlebbar. Dabei wird weniger an den bisher gekannten gemütlichen Verweil-Event gedacht, der Kunstgenuss soll im Vordergrund stehen. Ein Ansatz könnte es sein, dass mehrfach hintereinander nur ein oder zwei Shows am Abend präsentiert werden, was die Aufenthaltsdauer reduzieren würde.

Schausteller hoffen auf Sommer

Große Hoffnung setzen die besonders von der Pandemie geplagten Schausteller auf die Messen im Jahr 2021. Das Frühlingsfest der Schausteller steht vom 27. März bis 5. April im Kalender, die eigentliche Frühjahrsmess’ folgt vom 28. Mai bis 7. Juni - wenn es die Landesverordnung denn zulässt. Der Hamburger Fischmarkt will vom 29. April bis 2. Mai auf dem Stephanplatz aufbauen. Und der Circus Charles Knie plant ein Gastspiel vom 28. Juli bis 4. August.

Holländischer Stoffmarkt, Flohmarkt und Kerwe: Vieles ist für 2021 geplant und alles mit einem Fragezeichen versehen. Abgeschlossen werden soll 2021 mit dem Christkindlesmarkt, den 2020 so viele schmerzlich vermissten. In diesem Jahr soll die Budenstadt am 25. November öffnen, Eiszeit inklusive.

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