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Komplexe Faktoren

Warum dauert die Planung der zweiten Rheinbrücke so lange?

Der Bau der zweiten Rheinbrücke verschiebt sich ins nächste Jahrzehnt. Neben der fehlenden Planung für das eigentliche Bauwerk geht es auch um Zeit für die aufwendigen Ausgleichsmaßnahmen für die Umwelt.

Der Kleine Bodensee: Dieser Altrheinarm am Stadtrand von Karlsruhe zwischen Neureut und Eggenstein spielt ebenfalls eine Rolle bei den Ausgleichsmaßnahmen. Foto: Jörg Donecker

Der Bläuling ist eine Tagfalterart. Sie ist stark in ihrem Bestand gefährdet, genauso wie die grüne Strandschrecke, eine Heuschreckenart. Auch der Singvogel Gelbspötter braucht geeignete Umweltbedingungen. Ihr Schutz und der vieler weiterer Tierarten und ihrer Lebensräume haben Auswirkungen auf den Bau der zweiten Rheinbrücke.

Der Zeithorizont über das Jahr 2030 hinaus für den Bau dieser Brücke wird vom Land auch damit begründet, dass die Ausgleichsmaßnahmen für die Umwelt bis 2025 dauern – und dann müssen sie noch zwei Jahre ihre „Wirksamkeit“ beweisen. Was sind die Ausgleichsmaßnahmen im Einzelnen? Und warum dauern sie so lange?

Dabei muss man unterscheiden: Es gibt Ausgleichsmaßnahmen, die während des Planfeststellungsverfahrens vereinbart wurden. Sie sind Teil des Planfeststellungsbeschlusses von 2017.

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