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Briefwahlbüro öffnet

Was Karlsruher Wähler zur Landtagswahl wissen müssen

In Karlsruhe sind die Vorbereitungen für die Landtagswahl angelaufen. Diese Dinge müssen die Wähler jetzt wissen.

Alle Hände voll zu tun: Im Briefzentrum Karlsruhe sortieren und verteilen die Mitarbeiter der Deutschen Post für Karlsruhe rund 206.000 Wahlbenachrichtigungen. Foto: Deutsche Post

In den nächsten Tagen bekommen viele Karlsruher Post: Der Versand der Unterlagen zur Landtagswahl läuft. Hier gibt es Antworten auf wichtige Fragen zum Urnengang.

Wer ist wahlberechtigt?

Ihre Stimme abgeben dürfen Deutsche, die am Wahltag – also dem 14. März – das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg ihre Hauptwohnung haben. In Karlsruhe trifft dies auf mehr als 206.000 Menschen zu, das sind 1.000 mehr als bei der Landtagswahl 2016. Jeder darf ein Kreuz machen.

Wer steht auf dem Stimmzettel?

Auf den Stimmzetteln sind die Parteien nach ihren Ergebnissen bei der letzten Landtagswahl gelistet, dann folgen die weiteren Parteien in der alphabetischen Reihenfolge. Karlsruhe ist in zwei Wahlkreise unterteilt. Im Osten gehen 15 Parteien beziehungsweise Listen mit ihren Kandidaten an den Start: Ute Leidig (Grüne), Rahsan Dogan (CDU), Paul Schmidt (AfD), Anton Huber (SPD), Norman Gaebel (FDP), Christina Zacharias (Linke), Dirk Uehlein (ÖDP), Bernd Föhr (Die Partei), Rena Thormann (Freie Wähler), Daniela Schlittenhardt (Bündnis C), Alexander Buchfink (die Basis), Saskia Knispel de Acosta (Klimaliste Baden-Württemberg), Sven Haiber (Die Humanisten), Philippe Sebastian (W2020) und Fabian Gaukel (Volt).

13 Möglichkeiten, sein Kreuz zu machen, gibt es im Wahlkreis West. Dort treten an: Alexander Salomon (Grüne), Katrin Schütz (CDU), Rouven Stolz (AfD), Meri Uhlig (SPD), Patrik Mahlke (FDP), Anna-Maria Jahn (Linke), Eike Zimpelmann (ÖDP), Joshua Stock (Die Partei), Rena Thormann (Freie Wähler), Dominik Langer (die Basis), Markus Schmoll (Klimaliste), Andreas Schäfer (Die Humanisten) und Michael Vogtmann (Volt).

Bis wann sollte die Wahlbenachrichtigung im Briefkasten sein?

In den nächsten Tagen. Wer bis 21. Februar keine Post erhalten hat, aber wahlberechtigt ist, sollte sich ab Montag, 22. Februar, mit dem Wahlamt unter der Telefonnummer (0721) 133-1250 in Verbindung setzen.

Wie sieht es mit der Briefwahl aus?

Die wird von der Stadt in Zeiten der Pandemie angeraten. Beantragt werden kann Briefwahl auf unterschiedlichen Wegen. Wer ein Smartphone besitzt, kann einfach den QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung abscannen, daraufhin erfolgt eine Weiterleitung zum Online-Wahlscheinantrag. Daneben gibt es die Möglichkeit, den Online-Wahlscheinantrag über die Internetadresse www.karlsruhe.de/wahlen aufzurufen und auszufüllen. Wichtig ist hierbei die Angabe der auf der Wahlbenachrichtigung abgedruckten Wahlbezirks- und Wählernummer. Eine weitere Möglichkeit ist, den Antrag schriftlich zu stellen. Wer diesen Weg geht, muss den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und per Post mit einem ausreichend frankierten Umschlag an das Wahlamt zurücksenden.

Wann öffnet das Briefwahlbüro?

Am Mittwoch, 10. Februar, nimmt das Briefwahlbüro seinen Betrieb im Erdgeschoss der Kriegsstraße 100 auf. Der Raum befindet sich im ehemaligen Postgirogebäude am Ettlinger Tor schräg gegenüber dem Staatstheater. Das Briefwahlbüro ist von Mittwoch, 10. Februar, bis Freitag, 12. März, jeweils montags bis freitags durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet und am Freitag, 12. März, zusätzlich bis 18 Uhr.

Kann in den Ortsverwaltungen Briefwahl beantragt werden?

Anders als früher können Briefwahlunterlagen nicht mehr in den Ortsverwaltungen oder im Stadtamt Durlach vor Ort beantragt und ausgestellt werden, sondern ausschließlich im zentralen Briefwahlbüro. Schriftliche Anträge können zwar weiterhin in den Ortsverwaltungen abgegeben werden, dabei sind allerdings deutlich längere Bearbeitungszeiten zu beachten, so das Wahlamt.

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