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Noch keine Spur von Bratenduft

Gestohlenes Fleisch aus dem Karlsruher Dammerstock bleibt verschwunden

Bei den Ermittlungen zum Diebstahl teurer Festtagsbraten in Dammerstock am Wochenende vor Weihnachten hat die Polizei bisher keine Spur. Gingen die edlen Fleischstücke im Gesamtwert von mehreren tausend Euro über die Grenze?

Von den Dieben, die teures Fleisch in Karlsruhe-Dammerstock gestohlen haben, fehlt weiterhin jede Spur. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

Zum Fleischdiebstahl im großen Stil am vierten Adventswochenende im Dammerstock hat die Polizei bisher keine heiße Spur. Statt wenigstens etwas Bratenduft in der Nase hätten die Ermittler bisher „leider noch keine konkreten Hinweise“, berichtet das Polizeipräsidium Karlsruhe auf Anfrage. Dennoch bestehe die Hoffnung, dass sich noch Puzzleteile und Erkenntnisse ergeben. Insbesondere ist weiter unklar, wohin die edlen Fleischstücke weggeschafft wurden, eventuell auch über die Grenze.

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest waren in der idyllischen Bauhaus-Siedlung bestellte edelste Fleischstücke im Gesamtwert von mehreren tausend Euro in die Hände eines oder mehrerer Unbekannter geraten. Die Vorhängeschlösser beider Kühlwagen, die im Freien an der Nürnberger Straße stehen, waren mit brachialer Gewalt geknackt worden. So ein Kühlwagenaufbruch in Karlsruhe ist ebenso wie der Fleischdiebstahl bisher beispiellos, so die Polizei.

Auch am 24. Dezember werden viele Menschen noch ihre georderten Festtagsbraten in der Nürnberger Straße abholen. Für die Kunden hat der Diebstahl keine Folgen, versichert Michael Grom, der Geschäftsführer der Metzgerei Sack, erneut. Alle Bestellungen und auch der aktuelle Bedarf vor und nach Weihnachten seien erfüllt über die insgesamt sechs Filialen der Metzgerei sowie infolge rascher Nachorder.

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