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Familie erzählt, wie es ihr geht

Artisten eröffnen digitale Saison des Karlsruher Weihnachtscircus mit Premierenfoto

Zirkusfans können sich in den kommenden Wochen frühere Shows des Karlsruher Weihnachtscircus im Internet anschauen. Für ein fiktives Premierenfoto kamen einige der Artisten nun sogar nach Karlsruhe.

Bitte lächeln: Für ein fiktives Premierenfoto kam das Kernteam des Karlsruher Weihnachtscircus mit Zirkusdirektor Joachim Sperlich (vierter von rechts) auf den Messplatz. Foto: Jörg Donecker

Lachen können Zirkusleute auf Kommando. Und so werfen sich die elf Frauen und Männer aus dem Kernteam des Karlsruher Weihnachtscircus für das fiktive Premierenfoto in Pose und blicken frohgelaunt in die Kamera.

„Wir wollen den Menschen in Karlsruhe einfach zeigen, dass wir noch da sind. Denn normalerweise wäre in diesem Moment unsere Premiere der neuen Show über die Bühne gegangen“, sagt Zirkuschef Joachim Sperlich. Doch normal ist dieses Jahr bekanntlich nichts.

Der Messplatz, wo sonst ein markantes gelb und rot gestreiftes Chapiteau zum Zirkusbesuch einlädt, ist leergefegt. Auch sonst hat die Corona-Krise Joachim Sperlichs Zirkusunternehmen Romanza mit voller Wucht erwischt.

Seit dem ersten Lockdown im März sind Akrobaten und Artisten quasi zur Untätigkeit verdammt. Weihnachten verbringt die Großfamilie zum ersten Mal seit vielen Jahren in ihrem Mehrfamilienhaus im heimischen Waldenburg. „Mit allem Vor- und Nachteilen“, betont Joachim Sperlich.

Einfach dasitzen und warten, das können Zirkusleute aber eigentlich nicht.
Joachim Sperlich, Direktor Weihnachtscircus

Noch schlimmer hat es nach Einschätzung des Romanza-Geschäftsführers aber die zahlreichen freiberuflichen Kollegen getroffen. Einige hielten sich mit wechselnden Gelegenheitsjobs über Wasser, andere seien regelrecht gestrandet und warteten auf das Ende der Pandemie. „Einfach dasitzen und warten, das können Zirkusleute aber eigentlich nicht“, sagt Joachim Sperlich.

Frühere Shows werden im Internet gesendet

Deshalb seien seine Kinder und deren Partner vor der Abfahrt zum Fototermin auf dem Messplatz auch extrem aufgedreht gewesen. „Das ist einfach mal eine schöne Abwechslung aus dem Alltagstrott“, sagt Joachim Sperlich.

Um auch den Karlsruher Zirkusfans etwas Abwechslung im eher eintönigen Corona-Alltag zu bieten, werden an den kommenden Wochenenden noch frühere Shows im Internet übertragen. Und hinter den Kulissen wird bereits an den Shows für die Spielzeit 2021/22 gebastelt.

Denn ein Versprechen kann Joachim Sperlich den Karlsruhern bereits jetzt geben: „Wenn es Pandemie und Politik erlauben, wird es in einem Jahr wieder einen Weihnachtscircus in Karlsruhe geben.“

Termine

Auf der Internetseite karlsruher-weihnachtscircus.de können an den kommenden drei Wochenenden an folgenden Terminen frühere Shows angeschaut werden: Vor Weihnachten am 19. Dezember um 19.30 Uhr und am 20. Dezember um 15.30 Uhr. Nach Heiligabend am 26. Dezember um 19.30 Uhr und am 27. Dezember um 15.30 Uhr. Und im neuen Jahr am 2. Januar um 19.30 Uhr und am 3. Januar um 15.30 Uhr.

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