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Gestaltung bleibt Streitpunkt

Wer bestimmt das Aussehen der neuen Durlacher Turmbergbahn?

Das Tauziehen um die neue Turmbergbahn in Durlach geht weiter. Aktueller Streitpunkt: Wer entscheidet über die Gestaltung, und wie läuft die Meinungsbildung? Die Durlacher SPD fordert maximalen Einfluss.

Grün oder Bahn: Das ist die große Frage für den Mittelstreifen der Bergbahnstraße in Durlach. Wird die Standseilbahn verlängert, ist dies die Trasse. Foto: Jörg Donecker

Die Turmbergbahn, Deutschlands älteste noch fahrende Standseilbahn, hat viele Fans, nicht nur in Durlach, dem großen Stadtteil am Fuß des Karlsruher Hausbergs. Betrieben wird das nostalgische Bähnlein mit den gelbroten Zwillingswagen von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK).

Baujahr 1966 ist die kleine Bergbahn in heutiger Gestalt, technisch ist sie alles andere als auf dem neuesten Stand, von Barrierefreiheit kann nicht die Rede sein. Vor allem aber darf sie nur noch mit Ausnahmegenehmigung von der Talstation am Seil hangaufwärts zur Turmbergterrasse zockeln. Im Herbst 2022 erlischt die Betriebserlaubnis.

Durlacher SPD will alle Planunterlagen zur Turmbergbahn sehen

Um die neue Turmbergbahn allerdings gibt es viel Streit. Denn die Seilbahn soll bis zum Hangfuß verlängert werden. Vorgesehene Trasse ist der Mittelstreifen der Bergbahnstraße. Wer entscheidet über die Gestaltung, und wie läuft die Meinungsbildung? Darüber ist eine heftige Debatte entbrannt. Die Durlacher SPD fordert nun maximalen Einfluss.

Per Antrag wollen die örtlichen Sozialdemokraten erreichen, dass die Verkehrsbetriebe sämtliche Unterlagen für das anstehende Planfeststellungsverfahren und den Antrag selbst dem Ortschaftsrat Durlach zur Zustimmung vorlegen. Ob sie sich damit durchsetzen, erweist sich in der Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwoch, 16. Juni. Sie ist öffentlich und findet unter pandemiegerechten Bedingungen in der Karlsburg Durlach statt. Beginn ist um 17 Uhr.

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