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Parcours und Hindernisse

Wie alles begann: TV-Show schuf die Idee zur Ninja World Karlsruhe

Der Gründer des sportlichen Freizeitzentrums Ninja World in Karlsruhe ist bei der RTL TV-Show „Ninja Warrior Germany“ als medizinischer Berater tätig. Er erzählt, wie die „World“ in Karlsruhe entstand.

Gut festhalten: In der Ninja World Karlsruhe kommt es auf Geschick, Kraft und Ausdauer an. Und manchmal ist auch eine kleine Hilfestellung notwendig. Foto: Klaus Müller

Da gibt es einen gewaltigen Unterschied zu den Protagonisten, die dem Spektakel ihren Namen gaben. Ninjas, was frei übersetzt etwa so viel wie verborgener Krieger bedeutet, sollen im alten Japan im Geheimen operiert haben. Anders die neuzeitlichen „Ninjas“: Die dürfen und wollen in aller Öffentlichkeit ran.

Sogar im Fernsehen sind sie zu sehen – in der Show „Ninja Warrior Germany“. Sie müssen auf einem Parcours Hindernisse, zumeist hängend, kletternd, leidend oder was auch immer, überwinden. Das TV-Event machte 2016 und 2019 Station in der DM-Arena der Neuen Messen Karlsruhe/Rheinstetten. Dort wurden zwei Staffeln der Show aufgezeichnet.

Die Hobby- respektive Freizeit-Ninjas dürfen aber getrost die Fächerstadt weiterhin als ihr Dorado ausmachen. Sie können sich in der „Ninja World Karlsruhe“ so richtig austoben. Die Eingebung dazu hatte Erik Balter, ein Physiotherapeut und Geschäftsmann mit vielen Ideen.

Auslösendes Moment dabei war seine Tätigkeit beim RTL-Format „Ninja Warrior“. „Da bin ich als medizinischer Betreuer tätig“, berichtet er. Dass die TV-Show, die tatsächlich immer wieder zahlreiche Fans und Freunde des Formats vor die Bildschirme bringt, ein Vermarktungsbeschleuniger ist, darf man getrost annehmen. Der Begriff „Ninja Warrior“ hat sich in Deutschland etabliert, ist zu einer Marke geworden.

Schwierigkeitslevel der Übungen von null bis zehn

„Wir kennen das aus dem Fernsehen“, erzählt Caroline Steffen, die zusammen mit ihren Kindern erstmals in die Ninja World Karlsruhe kam. Sie wollten einfach mal ausprobieren, was da alles so geboten werde. Den Kids scheint das Angebot mit seinem für sie großen Spaßfaktor zu gefallen. Und Erwachsene sehen darin echte Herausforderungen.

Die einzelnen Übungselemente haben unterschiedliche Schwierigkeitslevel – von null bis zehn. Jeder kann selbst entscheiden, was er sich zutraut, woran er sich als Nächstes wagen will. Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer sollen dabei gefördert werden.

Einzelne Elemente des Parcours entwickeln wir immer weiter.
Erik Balter, Betreiber Ninja World Karlsruhe

In der Ottostraße fand Balter für sein, wie er selbst sagt, bundesweites Pilotprojekt in einer ehemaligen Fabrikhalle perfekte Bedingungen. Mehr noch: „Einzelne Elemente des Parcours entwickeln wir immer weiter.“ Seine Wurzeln hat Ninja World übrigens in Japan. Im Land der aufgehenden Sonne läuft die Show unter dem Namen „Sasuke“, was übersetzt sowohl Helfer als auch Rächer bedeuten kann. Für mitteleuropäische Ohren magischer und vielleicht sogar martialischer hört sich da schon Ninja an.

Keine Sorge, in der gleichnamigen Karlsruher Welt geht es friedlich zu. Aber auch – mit Blick auf die Übungen – fordernd. Jonas und Christian, beide 24 Jahre jung, haben sich mehrere Stunden richtig verausgabt. „Das ist schon cool hier. Und anstrengend. Das merken wir vor allem in den Händen und Armen.“

Zu Beginn wird ein Weg, den zumeist jüngere Nachwuchs-Ninjas beschreiten, ausprobiert. „Die Kinder lieben es“, berichtet Brigitte Weiß, die recht entspannt dem Treiber ihren beiden Achtjährigen durch, auf und über den Parcours zuschaut. Angetan zeigt sich ebenso Markus Merkel von der Vielfalt der Herausforderungen. „Nee, die Show im Fernsehen habe ich nie gesehen. Ein Bekannter hat uns den Tipp gegeben“, verrät der Familienvater.

Das Ganze mutet bisweilen wie ein großer Spielplatz für Erwachsene und Kinder an – ein Spielplatz mit unglaublich abgedrehten Spielgeräten. Wie das Cargo-Netz, die Sky-Ufos, Walls, Himmelsleitern, Monster-Mikadostäben und vielem mehr. Alles in allem: „Abwechslungsreich, anstrengend und lohnenswert, es mal auszuprobieren“, meint „Worldbesucherin“ Janet Thurau.

Infos zu den Ninja Warriors

www.ninja-world.eu

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