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Damals und Heute

Wie der Fußball zum Wegwerf-Artikel wurde

Fußbälle waren früher aus Leder. Die damaligen Bälle waren pflegeintensiver als die heutigen Synthetik-Fußbälle. Die Kinder und Jugendlichen hegten und pflegten ihre Bälle, brachten sie gar zum Schumacher, um sie zu flicken.

Der Fußball vom WM-Finale 1954. Foto: DFB Fußballmuseum

So mancher Schuhmacher in Karlsruhe drückte damals ein Auge zu und nähte Kindern den Ball oft kostenlos. Das liegt jedoch Jahrzehnte zurück. Eine Umfrage der BNN in Karlsruhe ergab, dass heute niemand mehr Bälle zum Schumacher bringt.

„Das ist 30 bis 40 Jahre her, dass man Bälle zur Reparatur gebracht hat“, weiß Thomas Sommerlatt, Geschäftsführer von Sporthaus Sommerlatt in Stutensee-Blankenloch. Heute erlebe er das nicht mehr. Ein Fußball sei mehr und mehr zu einem Wegwerfartikel geworden, so Sommerlatt.

„Man kickt mit dem Ball, wirft ihn weg. Egal ob er 20 oder 120 Euro gekostet hat, das ist wenig nachhaltig“, erklärt der Geschäftsführer des Traditionsgeschäfts.

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