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Zeitplan noch unklar

Zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach soll ein Fuß- und Radweg entstehen

Zwei Karlsruher Bergdörfer sollen in Zukunft für Fußgänger und Radfahrer besser miteinander verbunden werden. Für die Umsetzung ist das städtische Tiefbauamt aber auf das Land angewiesen.

Ausbau erwünscht: Entlang der L623 soll ein Fuß- und Radweg entstehen. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist unklar. Foto: Jörg Donecker

An der Landesstraße zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach soll ein Fuß- und Radweg entstehen. Mit diesen Planungen befassten sich zwei Fraktions-Anliegen zur Sitzung des Wolfartsweierer Ortschaftsrats am Dienstagabend.

Die SPD erkundigte sich in einer Anfrage nach dem Sachstand des Baurechts, während die CDU in einem Antrag die zeitnahe Umsetzung des Vorhabens forderte.

Beide Anliegen konnte Ortsvorsteher Anton Huber (SPD) insoweit erledigen, als die Stadt Karlsruhe nicht Bauherr ist.

Land Baden-Württemberg muss Radweg zwischen Karlsruher Bergdörfern bezahlen

Da es sich um eine Landstraße handle, sei der Bau auch Aufgabe des Landes Baden-Württemberg, das zudem das Geld dafür zur Verfügung stellen müsse. Das Karlsruher Tiefbauamt sei lediglich die Planungsbehörde.

Unter anderem, so auch die Antwort des Tiefbauamtes, brauche es eine wasserrechtliche Genehmigung. In diesem Verfahren müsste die formale Zustimmung zahlreicher Fachämter eingeholt werden. Wenn diese vorlägen, könne im Anschluss der Waldumwandlungsantrag gestellt werden.

Das ist notwendig, weil es sich bei der Baumaßnahme um eine starken Eingriff in den Wald handle. Die entsprechenden Projektordner seien bereits erstellt und der Oberen Forstbehörde in Freiburg zugestellt worden.

Wenn dieser Antrag genehmigt sei, könne das Regierungspräsidium in das Verfahren zur Planfeststellung und zum Baurecht eintreten. Einen zeitlichen Rahmen konnte Ortsvorsteher Huber trotz Unmut der Räte nicht konkret nennen.

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