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35 Künstler aus 13 Nationen

Zirkus Charles Knie feiert Premiere in Karlsruhe und erhält Standing Ovations

Fontänen, Glitzer und Lacher: Der Zirkus Charles Knie sorgt auf dem Messplatz in Karlsruhe für Unterhaltung. Das Publikum ist begeistert. Ein Blick auf das Programm.

Frau und Papageien
Laura Urunova und ihre Papageien sind nur einer der Programmpunkte beim Gastspiel des Zirkus Charles Knie. Foto: Jörg Donecker

„Super Circus“ steht groß mit Leuchtbuchstaben über dem rot-weißen Zeltdach am Messplatz, wo am Mittwoch die Premiere des Zirkus Charles Knie stattfindet.

Hier liegt die Wahrheit im Rund der Manege oder hoch oben unter der 13 Meter hohen Kuppel, des mit 1.300 Plätzen ausverkauften Zeltes, auch Chapiteau genannt. Der Trick muss klappen, die Illusion perfekt sein.

Allein der Schwimmclub Neureut ist mit 160 Kindern gekommen. Begleiterin Laura Kalinger wird nach gut zweieinhalb Stunden Programm begeistert sagen: „Es war richtig cool.“ Das kann am heißen Sommertag durchaus wörtlich genommen werden, denn gleich zum Auftakt zeigt die Rundbühne, was sie kann.

Wasserfontänen-Show sorgt für Wow-Effekt bei Karlsruhern

Aus unzähligen Düsen steigen, sorgfältig choreografiert, Wasserfontänen in die Höhe – der erste unzähliger Wow-Effekte. Inmitten flüssiger Kaskaden und rhythmischer Musik zieht Artistin Veronika Faltyny, als Kronleuchter verkleideten, am Hochtrapez unter der Kuppel ihre Bahn. Am Boden setzen die vier Damen der Knie-Ballett-Dancers im Majorette-Kostüm weitere glamouröse Akzente.

„Man muss eine zeitgemäße, packende und kurzweilige Show liefern, um Kinder und Erwachsene vom Sitz zu reißen“, ist sich Zirkusdirektor Sascha Melnjak sicher. 35 Artisten aus 13 Nationen sowie rund 60 Mitarbeiter im Aufbau oder der Schneiderei bilden die Seele des Zirkus.

Der erst 17-jährige Jongleur Jimmy Navratil zeigt, wie man gleichzeitig fünf Tennisschläger schneller als die Musik durch die Luft wirbeln kann. Bereits nach zehn Minuten kocht das Zelt vor Jauchzen und Bravo-Rufen über.

„Unglaublich fesselnd“: Publikum zeigt sich von Zirkusshow begeistert

Echte Lacher beim Publikum und – „Hehehe!“ – bei Spaßmacher César Dias, wenn die Haarsträhne gegen den Kamm gewinnt. Wo im freistehenden Käfig plötzlich die Dame im prächtigen Kostüm herkommt, wo doch vorher das reine Nichts war, ist das Geheimnis von Jidinis & Magic Company.

Dann sorgen Laura Urunovas Papageien mit Flügelschlag für zusätzliche Ventilation. Spätestens wenn die siebenköpfige kolumbianische Truppe Robles den Samba auf dem Hochseil tanzt, vergessen die Zuschauer kurz zu atmen.

„Unglaublich fesselnd“ findet Santana Hurst die Show, Tochter Soey die Flugnummer von Devin & Davide einfach nur „mega“. Die jungen Italiener demonstrieren die schier unendliche Leichtigkeit des Seins am Vertikalseil. Den neunjährigen Silas begeistert „vor allem die Lasershow“.

Anna (5), mit Papa und Großeltern in der zweiten Reihe, mag die Kostüme, weil die „so schön glitzern“. Ihr Opa Klaus Harnischmacher meint: „Die zirzensischen Darbietungen haben sich gänzlich geändert. Faszinierend, was sich Artisten heute alles einfallen lassen.“

Zum großen Finale-Reigen unter Wasserfontänen gehen alle Künstler ins Publikum, das es mit Standing Ovations nicht mehr auf den Stühlen hält. Des Zirkusdirektors Prophezeiung ist eingetroffen.

Vorstellungen finden am am Messplatz in der Durlacher Allee, täglich um 16 und 20 Uhr und Sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Am kommenden Mittwoch ist die Abschlussvorstellung um 16 Uhr. Info und Kartenservice unter www.zirkus-charles-knie.de

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