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Kulturszene erhebt das Wort

ZKM-Chef Weibel bei Staatstheater-Demo: „Verwaltungsrat steht auf der falschen Seite”

Karlsruher Kulturschaffende haben bei einer Demonstration am Badischen Staatstheater ihre Solidarität mit der Theater-Belegschaft bekundet. In Richtung Politik gab es heftige Kritik.

Peter Weibel (ZKM) und Britta Velhagen (Tollhaus) sprechen vor dem Badischen Staatstheater zu den Demonstranten. Foto: GES/Markus Gilliar

Bei einer Kundgebung vor dem Badischen Staatstheater haben rund 100 Karlsruher Kulturschaffende ihre Solidarität mit den Theater-Mitarbeitern bekundet.

Zugleich formulierten sie teils scharfe Kritik am Verwaltungsrat, namentlich an Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) und Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD).

Der Schriftzug "Die Würde des Menschen ist unantastbar" wurde geändert. Foto: GES/Markus Gilliar

Spruchband mit „Spuhler muss weg”

Auf Spruchbändern war unter anderem zu lesen „Spuhler muss weg”, „Wir wollen wieder gerne zur Arbeit kommen” oder auch „Wenn Macht die Kunst sabotiert”.

Der Verwaltungsrat hatte zuvor ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem die angespannte Lage am Badischen Staatstheater beruhigt werden soll. Laut OB Mentrup hat Intendant Peter Spuhler „Bewährung”

Eine Demonstrantin mit einem Schild "Wenn Macht die Kunst sabotiert" vor dem Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Foto: GES/Markus Gilliar

ZKM-Chef Peter Weibel erklärte unter Beifall der Kundgebungs-Teilnehmer, der Verwaltungsrat stehe „auf der falschen Seite der Geschichte”. Die Theater-Belegschaft werde behandelt „wie ungezogene Kinder”.

Peter Weibel, ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) und Britta Velhagen (Tollhaus), beide im Vordergrund, sprechen vor dem Badischen Staatstheater zu den Demonstranten. Foto: GES/Markus Gilliar

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