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Haushaltsausschuss des Bundestags hat entschieden

Zuschuss für Karlsruher Europahalle kommt aus Berlin

Seit 2014 ist die Europahalle weitgehend geschlossen. Nach jahrelanger Debatte einigte sich der Gemeinderat 2019 auf eine Sanierung der Halle, in der dann wieder Großveranstaltungen stattfinden können. Nun profitiert die Halle von einem wegen Corona aufgelegten Förderprogramm des Bundes.

Geldspritze aus Berlin: Im kommenden Frühjahr soll die Sanierung der Europahalle beginnen, nun mit einem Zuschuss aus einem Bundesprogramm. Foto: Peter Sandbiller

Frohe Kunde aus der Bundeshauptstadt: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwochmorgen einen Zuschuss für die Europahalle beschlossen, so die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten und Mitglieder im Haushaltsausschuss Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) und Josef Rief (Biberach).

Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fließen über 31 Millionen Euro in Projekte nach Baden-Württemberg fließen. Der Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer: „Besonders freut mich, dass es gelungen ist, für die längst überfällige Sanierung der Europahalle in Karlsruhe, drei Millionen Euro Bundesförderung zu erreichen. Damit kann der Bund, die mit 30 Millionen veranschlagte Sanierung der Europahalle in Karlsruhe, unterstützen.“

Abgeordneter kämpfte lange für den Zuschuss

Fischer war der erste politische Akteur, der dies am Mittwoch mitteilte. Seit längerer Zeit hat Fischer ebenfalls für den Zuschuss gekämpft. Die Halle ist seit Sommer 2014 aus Brandschutzgründen weitgehend geschlossen, nur noch Schul- und Vereinssport darf in ihr stattfinden, aber auch dafür war die Halle unerlässlich.

Nach der Sanierung soll sie wieder für Sportveranstaltungen mit bis zu 4.800 Personen zur Verfügung stehen. Seit eineinhalb Jahren war auch OB Frank Mentrup wegen dieser Sache in Berlin vorstellig. Einmal wegen Bundesmitteln für die Sanierung der für größere Veranstaltungen gesperrten Halle, außerdem noch wegen Zuschüssen für die Sanierung des maroden Prinz-Max-Palais.

Vergangene Woche weilte auch der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses, der SPD-Abgeordnete Martin Gerster (Biberach) in in Karlsruhe, um sich ein Bild von der Europahalle zu verschaffen.

Sanierung der Europahalle beginnt im Frühjahr 2021

Noch im Herbst sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Im Frühjahr 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen. Ende 2023 sollen sie beendet sein. Voraussetzung für diesen ehrgeizigen Zeitplan war, dass die neue Sporthalle der benachbarten Elisabeth-Selbert-Schule rechtzeitig zur Verfügung steht.

Ab Frühjahr 2021 dient dieses Neubauprojekt als Ausweichquartier für den Schul- und Vereinssport, damit die Europahalle geschlossen werden kann. Bei deren Sanierung geht es um neue Fluchtwege aus der tieferliegenden Hallenebene, eine neue Entrauchung, ein weitgehend neu gestaltetes Foyer samt Cateringbereich, neue Brandmeldeanlagen, Elektrik und Beleuchtung. Auch der Sportboden wird erneuert, hinzu kommt eine neue mobile Tribüne.

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